06.04.2021 10:02 |

Eisbullen geschlagen

Historisches Aus als Spiegelbild der Saison

Im Vorjahr der Corona-Abbruch, nun das historische 1:4 gegen KAC im Halbfinale. Erneut gibt es lange Gesichter bei Play-off-Dino Salzburg.
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Vom so einfach hergeschenkten Sieg in Spiel zwei zerstört, kam die Truppe von Cheftrainer Matt McIlvane erst in Treff vier auf die Beine. Am Ende war es zu spät und zu wenig, ein Spiegelbild der gesamten Saison.

Durch die sich stetig Aufs und Abs zogen. Rückschläge sorgten für Verunsicherung, das Selbstvertrauen bei den Spielern war schnell angeknackst. Auch die Spielanlage stieß gleich mal an ihre Grenzen – so sah man selten Salzburger Dominanz früherer Jahre. In diesen Punkten brachten McIlvane und sein Trainerstab die Mannschaft – die an sich über viele gute Einzelspieler verfügt – nie konstant in die Gänge.

Die Mannschaft kämpfte sicher auch mit Corona, mächtigem Nachtragsprogramm und Langzeitverletzungen. Es gab dennoch zu oft Durchhalteparolen und viel zu selten den Teamspirit, das Herz auf dem Eis, an dem der Gegner zerschellt.

Sportdirektor Christian Winkler und Salzburg-Manager Heli Schlögl – das Duo folgte auf Stefan Wagner – trieb die Kader-Verjüngung im Sommer stark voran. Sicher begrüßenswert. Es war aber klar, dass für erfolgreiche Play-offs noch nachjustiert werden muss.

Die Rechnung ging allerdings nicht auf. Die heimischen Cracks mühten sich, spätestens ab dem Viertelfinale hätten die später verpflichteten Legionäre (gesamt dann zwölf!) Skille, Ortega, McIntyre, Urbom und Espeland vorne weg gehen müssen. Hätten. Allerdings fielen auch Hughes und Bully-König Schofield (nach Gehirnerschütterung) zurück. Nur gegen Dornbirn ein Hexer: Lamoureux.

Robert Groiss
Robert Groiss
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