Nach der Niederlage gegen die Frankfurter Eintracht platzte dem Ex-DFB-Star und jetzigem Sky-Experten Dietmar Hamann der Kragen: Er ging nicht nur auf Dortmund-Spieler Erling Haaland los. Sondern auch auf dessen Berater und die Dortmunder Klubführung (im Video spricht BVB-Trainer Edin Terzic über den Dortmunder Angriff, der nicht auf Haaland fokussiert ein soll).
Letzte Woche war viel los bei Haaland: Visiten bei Real und Barcelona in der Begleitung von seinem Vater und seinem Manager, von denen zumindest die Reise nach Katalonien mit Bilder belegt ist. Ob die Zeit auch für eine Marketing-Reise nach England reichte, ist ungewiss. Sicher ist, wie schon bei seiner Zeit in Salzburg, als er Leipzig, beziehungsweise Manchester aufsuchte, will sich Haaland die potenziellen neuen Klubs zuerst anschauen.
Ungewöhnliche Attitüde
Angesichts dieser doch etwas ungewöhnlichen Attitüde platzte dem "Sky"-Experten Hamann der Kragen: Dortmund lasse seine Spieler auf der Nase herumtanzen, sagte der Ex-Liverpool-Star und attestierte den Schwarz-Gelben Angst. Zudem kritisierte er Sportdirektor Michael Zorc und Lizenzspieler-Boss Sebastian Kehl nach dem 1:2 gegen Frankfurt „Das wichtigste Spiel dieser Saison und sie sind nicht in der Lage, dieses Verhalten anzusprechen, weil man Angst hat, den Spieler zu verärgern. Die Dortmunder sollten sich Gedanken machen, warum ihnen immer die Spieler auf der Nase herumtanzen. Mir fehlt da Führung.“
Hamann ging auch auf Haalands Vater Alf Inge und seine Berater los. Und auch auf den Star selbst: „Das Verhalten von Haalands Vater und Raiola ist unsäglich, respektlos, eine Frechheit. Wenn er gehen will, soll er gehen. Die Dortmunder haben viel Geld für einen 18-Jährigen bezahlt, er soll froh sein, dass er da spielen kann.“
Drei Chancen vergeben
Sportlich lief es beim Norweger nicht gerade glänzend, nach den torlosen Spielen im Nationalteam vergab er drei gute Chancen gegen Frankfurt und wartet „schon“ seit drei Wochen auf einen Treffer.
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