01.04.2021 16:37 |

AMS zieht Bilanz

Situation am Arbeitsmarkt bleibt angespannt

Im aktuellen Geschäftsbericht zieht das AMS Burgenland Bilanz zum ersten Pandemiejahr. Die Arbeitslosigkeit stieg um unglaubliche 30 Prozent. Trotz einer derzeitigen leichten Entspannung, bleibt die Situation am Arbeitsmarkt weiterhin angespannt. Allein im vergangenen März befanden sich 10.328 Burgenländer auf Jobsuche.

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Im Jahresdurchschnitt waren letztes Jahr 11.000 Menschen arbeitslos beim AMS Burgenland gemeldet. Die meisten Jobsuchenden fanden sich im LandessüdenIm Bezirk Jennersdorf gab es gar einen Anstieg um 45 Prozent.

Digitalisierung ermöglichte Weiterarbeit
Das AMS konnte trotz Pandemie-bedingten Einschränkungen weiterarbeiten und baute seine elektronischen Service-Angebote aus. Durch eine Ausweitung des digitalen eAMS-Kontos konnte etwa die Bearbeitungsdauer von eingebrachten Anträgen auf rund fünf Tage verkürzt werden. Bei der eigenen ServiceLine wurden 142.205 Anrufe entgegengenommen.  Ein Großteil der Anfragen konnte direkt im ersten Gespräch telefonisch erledigt und musste nicht weiterverbunden werden.

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Erfreulich ist aber, dass 30.000 Arbeitsplätze durch die Kurzarbeitsbeihilfe gerettet werden konnten

AMS-Landesgeschäftsführerin Helene Sengstbratl

Kurzarbeitsmodell verlängert
Durch direkte Vermittlung konnten im letzten Jahr 16.100 Burgenländer wieder eine Fixanstellung finden. Diesen März ist die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr auf 25,2 Prozent gesunken. Eine Entspannung bedeute dies aber noch lange nicht, heißt es. Denn im Vergleich zu 2019 sind immer noch um 1800 mehr Burgenländer ohne Job. 

Durch das Kurzarbeitsmodelll konnten im ersten Pandemiejahr zahlreiche Jobs gesichert werden. Insgesamt wurden 120,5 Millionen an Beihilfen an 3500 Betriebe ausbezahlt. Das Modell wäre mit 31. März ausgelaufen und wurde nun bis Juni verlängert.

 Burgenland-Krone
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