Die englische Fußball-Premier-League beteiligt sich tatkräftig an der Forschung zur Gefahr von Gehirnschäden im Sport. Wie die „BBC“ berichtete, werden zwei nicht identifizierte Klubs aus der höchsten englischen Spielklasse ihre Profis künftig mit Mundschutzschienen trainieren lassen, die mit Mikrochips versehen sind.
Die gewonnenen Daten, die sofort an Trainer und medizinisches Personal gehen, sollen Aufschluss über die potenziell schädigende Wucht von Kopfbällen geben. Die Premier League wolle die betreffende Studie in ein paar Monaten abgeschlossen haben. Der spezielle Mundschutz komme bereits in der Rugby-Liga zu Forschungszwecken zum Einsatz, hieß es in dem Bericht.
Das Thema Hirnschäden im Sport - und hier speziell im Fußball - hat in England zuletzt deutlich an Zugkraft gewonnen. Im vergangenen Jahr waren die Fußball-Helden Jack Charlton und Norbert „Nobby“ Stiles gestorben, sie litten beide unter Demenz. Auch Jacks Bruder Bobby Charlton erkrankte daran.
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