20.03.2021 14:00 |

Kelag und Verbund

Die Energiekonzerne kurbeln den Ökoausbau an

Kräftiger Schub beim Ausbau der erneuerbaren Energie in Kärnten: Mit Millioneninvestitionen setzen die Energiekonzerne Verbund und Kelag auf neue sowie alte Wind- und Wasserkraftprojekte. 60 Millionen Euro fließen in das Pumpspeicherkraftwerk Reißeck II. Bei geplanten Windparks heißt es weiter: Bitte warten!

Um die Energie- und Klimaziele zu erreichen, ist ein kräftiger Ausbau der erneuerbaren Energie notwendig, Nach langer Vorbereitung nehmen Projekte zur Steigerung der Erzeugungskapazität langsam wieder Fahrt auf. Die Kelag setzt dabei vor allem auf Wasserkraft. Beim Kraftwerk Koralpe wird jetzt der Maschinensatz erneuert, das Kraftwerk Forstsee bekommt neue Druckrohrleitungen.

Auch bei den Kraftwerken Kamering und Fragant laufen Arbeiten
Weitere neue Anlagen sind in der Pipeline. „Wir arbeiten an Projekten und warten hier noch auf Genehmigungen“, will man beim Kärntner Energiekonzern noch nicht zu viel verraten. Um die Genehmigungen geht es derzeit auch bei geplanten Windparks: Beim Projekt Lavamünd sind jetzt die Vorbereitungen für das Umweltverfahren voll angelaufen.

Mögliche Auswirkungen auf slowenischer Seite werden geprüft
Bereits in die Zielgerade biegt hingegen das Verfahren zum Windpark Bärofen: Eine Entscheidung soll noch vor Ostern fallen. Weil der grüne Strom auch gespeichert werden muss, baut der Verbund das Pumpspeicherkraftwerk Reißeck weiter aus: 60 Millionen Euro fließen in ein neues Kavernenkraftwerk. „Pumpspeicher sind und bleiben bis auf Weiteres die effizienteste Form, um Strom im großen Stil sauber zu speichern und in kürzester Zeit für Bedarfsspitzen vorzuhalten“, erläutert der Verbund-CEO Michael Strugl.

Thomas Leitner
Thomas Leitner
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