17.03.2021 06:00 |

Insider-Verdacht

Verkauf von Aktien: Investor Pecik unter Druck

Der Investor Ronny Pecik, der einst mit dem Verkauf der Telekom-Austria-Aktien an die Mexikaner ein sehr gutes Geschäft machte, steht unter Druck: Laut „Presse“ gab es schon im Herbst eine Hausdurchsuchung, und es besteht der Verdacht des Insiderhandels. Sein Aktienpaket an der Immofinanz muss er wohl verkaufen.

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Laut „Krone“-Recherchen haben die Behörden sowohl Ronny Pecik senior (58) als auch seinen gleichnamigen Sohn Ronny Pecik im Visier. Es wird wegen des Verdachtes von Insiderhandel mit Immofinanz-Aktien ermittelt. Für beide gilt die Unschuldsvermutung.

Pecik hat der S Immo ein Angebot gemacht
Pecik ist aktuell noch Vorstandschef der börsenotierten Immofinanz AG, die, wie berichtet, der S Immo (an der sie 26 Prozent hält) ein Übernahmeangebot gemacht hat. Er hat sich vor einem Jahr mit Partnern an beiden Gesellschaften beteiligt und ließ sich sogar zum Vorstandschef wählen.

Mit Corona stürzten Immo-Aktien ab
Doch mit Corona stürzten die Immo-Aktien furchtbar ab und erholten sich bisher kaum. Pecik, der üblicherweise seine Deals mit Fremdmitteln finanziert, hat seine S-Immo-Aktien bereits verkauft. Bei seinem Immofinanz-Paket (rund 11%) muss sein slowakischer Partner Peter Korbacka bis Ende März entscheiden, ob er einem Verkauf zustimmt. Dann gehen auch diese Aktien an die Aggregate-Holding des Auslandsösterreichers Walcher.

Manfred Schumi
Manfred Schumi
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