16.03.2021 11:57 |

2 Wochen nach Herz-OP

Prinz Philip durfte Spital endlich verlassen

Aufatmen in der britischen Königsfamilie: Wie die „Daily Mail“ am Dienstag berichtete, durfte Prinz Philip zwei Wochen nach seiner Herz-OP das Spital endlich wieder verlassen. Der Prinzgemahl wurde von einem Wagen vom Krankenhaus abgeholt, wie Bilder aus London zeigen. 

„Seine Königliche Hoheit möchte sich bei allen medizinischen Fachkräften bedanken“, teilte der Palast laut APA nach Philips Ankunft auf Schloss Windsor, auf das sich die Queen und ihr Ehemann seit Ausbruch der Corona-Pandemie zurückgezogen haben, mit. Auch für Genesungswünsche bedankte sich der Royal. Aus Palastkreisen hieß es, er sei „guter Dinge“.

Insgesamt 28 Nächte hatte Prinz Philip im Spital verbracht - sein längster Aufenthalt bislang, schreibt die britische Zeitung. Am Dienstagmorgen wurde der 99-Jährige schließlich von einem Wagen aus dem Privatkrankenhaus in London, in das er nach seiner erfolgreichen Herz-OP wieder verlegt worden war, abgeholt. Wie es heißt, sei der Prinz ohne Hilfe selbst zum Auto spaziert. 

Wegen Infektion in Behandlung, Herz-OP gut überstanden
Philip war Anfang Februar wegen einer Infektion in eine Privatklinik eingeliefert und später in ein Herzzentrum verlegt worden. Der Aufenthalt sei jedoch nicht im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestanden, beteuerte der Buckingham-Palast. Sowohl Philip, als auch die Queen wurden bereits gegen das Coronavirus geimpft.

Die Queen und die Familie nahmen währenddessen weiter offizielle Termine wahr. Philip ist schon vor einigen Jahren in den Ruhestand gegangen. Auf ein Familientreffen zu Weihnachten hatten die Royals verzichtet. Die Spekulationen über Philips Gesundheitszustand erreichten einen Höhepunkt, als Thronfolger Prinz Charles seinen Vater Ende Februar im Spital besucht hatte. Die beiden hatten sich Berichten zufolge monatelang nicht gesehen.

Lichtblick nach Ärger mit Harry und Meghan
Dass Philip nun wieder in den Palast zurückkehrt, ist ein Lichtblick für die Royals, die in den vergangenen Wochen viel Ärger hatten. Prinz Harry und Herzogin Meghan, die sich vom Königshaus losgesagt haben und inzwischen mit ihrem ein Jahr alten Sohn Archie in Kalifornien leben, hatten kürzlich mit einem Interview im US-Fernsehen eine Rassismusdebatte ausgelöst. Neben vielen anderen Dingen klagte Meghan im Gespräch mit Talkshow-Legende Oprah Winfrey, es habe innerhalb der Familie Spekulationen über die Hautfarbe ihrer Kinder gegeben und was das für das Königshaus bedeuten könnte.

Harrys Bruder William sah sich daraufhin zu der Feststellung gezwungen, die Königsfamilie sei „überhaupt nicht“ rassistisch. Harry zeigte sich zudem schwer enttäuscht von seinem Vater Charles, der zeitweise nicht einmal mehr ans Telefon gegangen sein soll.

Daniela Altenweisl
Daniela Altenweisl
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