Das klingt nach einer Transfer-Revolution! Andrea Agnelli, Chef der europäischen Klubvereinigung ECA und Präsident von Juventus Turin, hat einen Vorschlag, der es in sich hat. „Wir diskutieren derzeit, ob sich Vereine, die sich für bestimmte Wettbewerben qualifizieren, sich künftig nicht mehr gegenseitig Spieler wegkaufen dürfen.“
Demnach sollen sich Klubs, welche nach der Transferperiode noch in der Champions League vertreten sind, nicht bei anderen Teilnehmern der Königsklasse bedienen dürfen. Denn gerade das hätte, so die Begründung, die Ablösesummen in den letzten Jahren derart immens steigen lassen. Nach der Corona-Krise bräuchte es deshalb neue Regeln.
Ferner sei Angelli auch dafür, die Ablösesummen per se auf unter dreistellige Beträge zu begrenzen. So würden die Klubs vielleicht eher auf Talente von kleineren Klubs achten und diesen eine Chance geben. „Das sind Themen, die wir derzeit diskutieren“, verriet der 45-jährige Italiener.
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