05.03.2021 06:25 |

Beben vor Neuseeland

Tsunami-Warnung aufgehoben: Bewohner kehren zurück

Nach den heftigen Erdbeben vor Neuseeland haben die Behörden die Tsunami-Warnung für weite Teile der Pazifikregion wieder herabgestuft. Tausende aus ihren Häusern geflüchtete Menschen durften in ihre Häuser zurückkehren. Der Zivilschutz teilte am Freitag mit, dass die größten Wellen vorüber seien. Allerdings sollte man sich von Stränden und dem Meer fernhalten.

Der Zivilschutz warnte aber weiter vor starken und ungewöhnlichen Strömungen sowie unvorhersehbaren Fluten. Dadurch könnten Menschen ertrinken. Es bestehe Gefahr für Schwimmer, Surfer, Angler, kleine Boote und jeden, der sich in Ufernähe im oder am Wasser aufhalte.

Über mögliche Schäden oder Verletzte liegen noch keine Informationen vor. Die Katastrophenschutzbehörde teilte mit, an mehreren Stellen entlang der Küste seien Flutwellen beobachtet worden. Zuvor waren am Freitag drei schwere Erdbeben registriert worden. Das heftigste Beben hatte die Stärke 8,1 und ereignete sich nahe der Kermadec-Inseln, etwa 800 Kilometer nordöstlich der Nordinsel Neuseelands. Kurz darauf folgte ein weiteres der Stärke 7,4 in der gleichen Region. Stunden zuvor gab es bereits Erdstöße der Stärke 7,1 rund 100 Kilometer vor der Küste des Bezirks Gisborne.

Beben war auch in Auckland, Wellington und Christchurch zu spüren
Das Frühwarnsystem Pacific Tsunami Warning Center (PTWC) hatte nach den Beben vor einem Tsunami gewarnt. Die Warnung galt auch für Inselgruppen wie die Cook-Inseln, Fidschi, Neukaledonien, Tonga, Vanuatu und die Salomonen. Die Kermadec-Inseln, wo sich die beiden schwersten Beben ereigneten, gehören zu Neuseeland, sind aber Hunderte Kilometer von der Küste entfernt. Berichten zufolge sollen die Erschütterungen des ersten Erdbebens in der Nacht in der ganzen Region zu spüren gewesen sein, auch in den Großstädten Auckland, Wellington und Christchurch.

Quelle: APA

Gabor Agardi
Gabor Agardi
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