Wie die „Krone“ hier vorab berichtete, hat sich der WAC von Trainer Ferdinand Feldhofer getrennt. Dies bestätigte der Bundesligist am Donnerstag, einen Tag nach dem 0:1 nach Verlängerung gegen den LASK im Cup-Halbfinale. Vor dieser Partie hatte Feldhofer mit der Kader-Eliminierung der Routiniers Michael Liendl, Christopher Wernitznig und Michael Novak für Aufsehen gesorgt. Im Machtkampf mit Liendl entschied sich die Klubführung nun gegen den Coach und für den 35-jährigen Routinier.
Laut einer Mitteilung des WAC trat Feldhofer mit sofortiger Wirkung selbst zurück. „Ich habe immer betont, dass ich für das große Ganze und für den Erfolg des Vereins arbeite. Da ich das Gefühl habe, dass das mit meiner Philosophie und mit meinen Vorstellungen nicht mehr möglich ist, ist es besser sofort zurückzutreten. Alles andere könnte ich mit mir selbst nicht vereinbaren. Das Wichtigste ist, dass jetzt Ruhe in den Verein einkehrt“, wurde Feldhofer zitiert.
Außerdem meinte der 41-jährige Ex-ÖFB-Teamspieler: „Ich darf auf schöne und sehr erfolgreiche knapp eineinhalb Jahre zurückblicken. Platz drei in der Vorsaison und das unvergessene Erreichen der Europa-League-K.o.-Phase waren dabei die Höhepunkte. Deshalb bin ich dankbar, den größten Erfolg der Vereinsgeschichte des WAC mitgeschrieben zu haben! Ich möchte mich beim gesamten Verein, aber besonders beim Präsidenten Dietmar Riegler bedanken, der mir vor knapp eineinhalb Jahren das Vertrauen geschenkt hat und jetzt auch der einvernehmlichen Trennung zustimmt.“
„Ich wünsche Ferdinand alles Gute.“
Auch Klubchef Riegler kam in der Aussendung zu Wort. „Ich möchte mich bei Ferdinand Feldhofer bedanken. Unter ihm feierte der Verein die größten Erfolge in der Klubgeschichte. Für die Zukunft wünsche ich Ferdinand alles Gute.“
Feldhofers Abgang war der vierte Trainerwechsel im Oberhaus in dieser Saison. Zuvor war bei der Admira Zvonimir Soldo durch Damir Buric ersetzt worden, außerdem kam bei Ried Miron Muslic für Gerald Baumgartner und bei Altach Damir Canadi für Alex Pastoor.
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