Nach A21-Sperre

ASFINAG zufrieden: “Alarmpläne haben funktioniert”

Wien
02.12.2010 16:29
Die ASFINAG gibt sich zufrieden, doch Hunderte Lenker, die Gefangene der A21-Schneehölle wurden, werden vermutlich weniger begeistert sein. Denn sie saßen stundenlang fest. Immerhin: Sofort nachdem sich die ersten Lastwagen quergestellt hatten, wurde eine Totalsperre der Bergstrecke verfügt.

"Little Everest" – so wird die Außenringautobahn bei Gießhübl nahe Wien in Fernfahrerkreisen mehr oder weniger liebevoll genannt. Und der bei Schneefall schier unbezwingbare "Berg" wurde seinem Ruf gerecht (siehe Infobox).

Vor allem, weil einige gewissenlose Chauffeure wieder ohne Ketten oder Winterreifen auf die A21 gefahren waren. "In dem Moment, wo sich die ersten Schwerfahrzeuge quergestellt haben, wurde in Absprache mit der Autobahnpolizei gleich eine Sperre veranlasst", beteuert Georg Steyrer von der ASFINAG.

Feuerwehrsprecher Franz Resperger: "Die Alarmpläne haben funktioniert. Unsere Kameraden konnten effizient mit dem Abschleppen beginnen." Viele Lenker fragen sich, warum Lkws mit Sommerreifen überhaupt auf die A21 auffahren durften. Zumal für Donnerstag weitere massive Schneefälle angesagt sind.

von Mark Perry, Kronen Zeitung

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