09.01.2021 12:30 |

Ehepaar und Kind tot

Russland: Mehrere Häuser von Lawine verschüttet

Beim Abgang einer Lawine im Norden Russlands sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Die Schneemassen begruben in der Nacht auf Samstag mehrere Häuser eines Skigebietes in der Nähe der Industriestadt Norilsk am Nordpolarmeer. Die Rettungskräfte bargen die Leichen eines Ehepaares und dessen eineinhalb Jahre alten Kindes.

Der älteste Sohn der Familie kam demnach mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Der Gesundheitszustand des 14-Jährigen wurde wegen schwerer Erfrierungen als ernst eingestuft. In dem Berggebiet seien die Temperaturen auf unter minus 25 Grad gefallen.

Verzweifelte Suche in der Nacht
Eine andere vierköpfige Familie wurde bereits nach dem Abgang der Lawine gerettet. Zwei weitere Menschen brachten sich den Angaben zufolge selbst in Sicherheit. Auf Videos war zu sehen, wie die Retter mitten in der Nacht mit Schaufeln in den Schneemassen gruben. Sie lagen demnach bis zu drei Meter hoch.

Schneesturm erschwert Rettungseinsatz
Wie die staatliche Nachrichtenagentur TASS meldete, kam es in dem Berggebiet 1989 das letzte Mal zu einem Lawinenabgang. Zuletzt hatte es in der Region heftig geschneit. Ein Schneesturm behinderte auch die Rettungsarbeiten.

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).