Mit einem 3:1-(1:1)-Coup im Schlager der 19. Runde beim SKN St. Pölten hat sich SKU Amstetten am Freitag erstmals in dieser Saison die Tabellenführung in der 2. Fußballliga gesichert.
Die Mostviertler profitierten auch vom 0:1-(0:1)-Stolperer der Admira bei Hertha Wels und liegen nun je einen Punkt vor der Admira bzw. Austria Lustenau, das ein Spiel in der Hinterhand hat. St. Pölten, das schon die sechste Niederlage kassierte, ist drei Punkte hinter Amstetten Vierter.
Das Spitzenspiel in der NV Arena bot gepflegten Fußball, hatte allerdings über eine halbe Stunde lang kaum Torszenen zu bieten. Dann wurde SKN-Stürmer Winfred Amoah im Strafraum zu Fall gebracht, Marc Stendera vollendete vom „Punkt“ zum 1:0 (37.). Wenig später hätte Amoah fast auf 2:0 erhöht, traf aber nur die Stange. Doppelt ärgerlich für die Wölfe, weil David Peham quasi im Gegenzug nach Konter den Ausgleich besorgte (41.). Mit diesem Schwung drehte Sebastian Wimmer die Partie in der 51. Minute, Matthias Gragger belohnte eine immer dominantere Vorstellung mit dem Endstand (70.). Amstetten ist 16 Spiele in Folge ungeschlagen.
Admira lief lange einem Rückstand nach
Die Admira geriet beim Tabellenzehnten schon in der sechsten Minute durch Herthas Winter-Zugang Marek Svec in Rückstand und lief diesem bis zum Abpfiff erfolglos hinterher. Selbst in einem beherzten Finish blieb der Truppe von Trainer Thomas Silberberger ein Treffer verwehrt; bei der besten Chance brachte der freistehende Matija Horvat den Ball aus fünf Metern nicht im Tor unter. Für die Admira war es die erst zweite Saisonniederlage, allerdings auch die zweite in den jüngsten drei Partien.
Indes verteidigten die Young Violets dank eines Treffers von Fabian Jankovic (50.) mit einem 1:0-Heimsieg im Derby gegen Rapid II erfolgreich Platz sechs. Die Veilchen agierten dabei nach Rot für Kenan Muharemovic (9.) gut 80 Minuten in Überzahl. Direkt dahinter feierten der FC Liefering und Torschütze Alexander Murillo (74.) ebenfalls vor Heimkulisse einen 1:0-Erfolg gegen die Vienna. Austria Klagenfurt bewies auch wenige Tage nach dem Bekanntwerden der Insolvenz und des Zwangsabstiegs Moral, holte bei Nachzügler Schwarz-Weiß Bregenz nach 0:1-Rückstand und in Unterzahl noch ein 1:1.
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