Umweltalarm auf Phuket

Öl aus havariertem Frachter erreicht Strände

Ausland
27.02.2026 14:14
Porträt von krone.at
Von krone.at

Knapp drei Wochen nach der Havarie eines Frachtschiffs im Indischen Ozean sind Ölverschmutzungen an den Stränden der berühmten Urlaubsinsel Phuket gesichtet worden. Behörden und Bewohner sind alarmiert. Die Angst vor einer Umweltkatastrophe geht um.

Der örtliche Abgeordnete Chalermpong Saengdee sagte am Freitag, die Ölrückstände hätten Ya Nui Beach sowie kleinere Inseln in der Provinz Phuket erreicht. Das Öl verschmutze den bei Touristen wegen seines türkisfarbenen Wassers beliebten Strand Banana Beach auf Koh Hey und werde sich vermutlich weiter ausbreiten.

„Das ist sehr beunruhigend“
„Das ist sehr beunruhigend, weil der Vorfall mehr als zwei Wochen zurückliegt, sich die Lage nicht verbessert und eine Gefahr für Meereslebewesen und Korallenriffe darstellt“, sagte der Abgeordnete. „Wir sind auch beunruhigt, weil es sich auf Thailands Tourismus und Wirtschaft auswirken könnte.“

Freiwillige suchen Strände mit Harken und Kübeln ab
Das unter der Flagge Panamas fahrende Frachtschiff „Sealloyd Arc“ war am 7. Februar auf dem Weg nach Bangladesch vor Phuket gesunken. Nach Angaben der thailändischen Behörden traten rund 1700 Liter Öl aus. Das Schiff liegt in rund 60 Metern Tiefe, weshalb Taucher das Leck nur schwer erreichen können, wie Chalermpong sagte.

Zahlreiche Bewohner unterstützen einem Fernsehbericht zufolge die thailändische Armee beim Schadstoffeinsatz. Sie suchen die Strände mit Harken und Kübeln ab, um Ölklumpen einzusammeln. 

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