29.12.2020 09:50 |

Volksbegehren

Bahnlärm: Studie soll neue Ideen ins Spiel bringen

Seit Jahren kämpft die Wörthersee-Gemeinde Pörtschach mit anderen betroffenen Regionen gegen den Lärm von Schiene und Autobahn. Ein Lärmschutz-Fonds, beschlossen vom Land im November, soll den Schutz der Bewohner vereinfachen. Im Gemeinderat wurde jetzt ein Gemeindevolksbegehren vorgebracht. Die FP fordert eine lärmtechnische Untersuchung.

„Die breite Einigkeit des Gemeinderats lässt jedenfalls vorsichtigen Optimismus zu“, zeigt sich FP-Bürgermeisterkandidat Florian Pacher zuversichtlich. Das Gemeindevolksbegehren für die Beauftragung einer lärmtechnischen Untersuchung durch den Pörtschacher Gemeinderat hat er bereits vor Wochen gestartet und schnell knapp 140 Personen von seiner Idee überzeugt.

Weitere Studie notwendig
Schließlich gab es in der jüngsten Gemeinderatssitzung ein einstimmiges Okay. Obwohl Bürgermeisterin Silvia Häusl-Benz bereits vor Wochen abgewinkt hatte: „Es ist bereits eine genaue Analyse vom Gemeindegebiet vorhanden. Experten sagen klar, dass keine weitere ausführliche Studie nötig ist, da es keine nennenswerten Änderungen in den Parametern gegeben hat.“ Eine Fensterförderung für Betroffene, die Aufnahme der Strecke in den leisen Korridor der EU mit der Halbierung des Geräuschpegels sowie eine Messstation auf der aktuellen Strecke habe man bereits erreicht. Außerdem arbeite die Gemeinde mit anderen Kommunen zusammen.

Im Anschluss sollen nun aber auch die finanziellen Mittel für Schutzmaßnahmen entlang der Wörtherseetrasse geprüft werden. Immerhin sei der Leidensdruck durch den Lärm, so Pacher, bei vielen Bürgern mittlerweile sehr hoch.

Die Lücken im Lärmschutz wollte Bürgermeisterin Silvia Häusl-Benz ja eigentlich mit dem Lärmschutz-Fonds beseitigen. Dieser wurde im November für 2021 beschlossen. Er soll es auch kleineren Gemeinden wie Pörtschach möglich machen, passende Maßnahmen zu setzen.

Elisabeth Nachbar
Elisabeth Nachbar
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