Leroy Sane hat im Topspiel gegen Bayer Leverkusen die absolute Höchststrafe kassiert: Denn der Bayern-München-Kicker wurde beim 2:1-Sieg seiner Mannschaft erst ein- und dann wieder ausgewechselt. „Das kannte ich so nicht“, meldet sich das „Sorgenkind“ des deutschen Rekordmeisters nun zu Wort.
„Über allem steht die Freude, dass wir dieses so wichtige Spiel am Ende gewinnen konnten. Wir stehen jetzt in allen Wettbewerben sehr gut da. Die Auswechslung kam im ersten Moment überraschend für mich - das kannte ich so nicht. Aber auch das passiert einmal“, so Sane gegenüber der „Bild“.
In Minute 32 war der Deutsche für den verletzten Kingsley Coman ins Spiel gekommen. In Minute 68 hatte Trainer Hansi Flick genug gesehen: kein Torschuss, nur eine Torschussvorlage, nur 33 Prozent gewonnenen Zweikämpfe. Sane musste wieder runter. „Das Team war direkt nach Abpfiff an meiner Seite - und wir haben uns alle über die drei Punkte gefreut“, gibt Sane zu Protokoll.
Sane-Versprechen: „Das wird sich ändern“
Im Sommer war der talentierte Flügelflitzer für 45 Millionen Euro von Manchester City zum FC Bayern gewechselt. Den hohen Ansprüchen in München wurde er (noch) nicht gerecht. Sane betont jedoch: „Ich spüre das volle Vertrauen der Mannschaft und fühle mich total wohl beim FC Bayern. Ich bin selbst mein größter Kritiker und weiß einzuordnen, dass ich zuletzt mein Leistungsvermögen nicht abrufen konnte. Aber das wird sich ändern!“
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