13.12.2020 05:25 |

Firmenchef verletzt

Seeboden: Akkus für E-Fahrzeuge in Luft geflogen

Kilometerweit sah man am Samstag die Rauchsäule, nachdem in der Werkstatt eines Elektrofahrzeughändlers in Seeboden Lithium-Ionen-Batterien explodiert waren. Knapp eine Stunde dauerte der Löscheinsatz. Der Chef, dessen Wohnung sich im Gebäude befindet, kam leicht verletzt mit einem Riesenschreck davon.

Der Brand erinnert an das Flammeninferno in in einer Rosentaler Bootswerft vor knapp zwei Jahren. Ladegeräte und Akkus für E-Boote waren dort durch einen technischen Defekt in Flammen aufgegangen. Die Löscharbeiten erwiesen sich als besonders schwierig.

Chef wurde leicht verletzt
Harte Arbeit war es am Samstag auch für Feuerwehrleute rund um den Millstätter See, denn gleich mehrere Lithium-Ionen-Batterien dürften der Reihe nach in die Luft geflogen sein. Der Besitzer wurde zum Glück nur leicht verletzt.

Rund um den Betrieb wurden Bewohner gebeten, in ihren Häusern zu bleiben, Straßen wurden gesperrt. „Das Entweichen giftiger Gase konnte anfangs nicht ausgeschlossen werden“, heißt es in einer Warnung der Einsatzkräfte.

Flammen unter Kontrolle
Nach knapp einer Stunde konnten die Flammen wieder unter Kontrolle gebracht werden. Auch die Gefahrenzone wurde aufgehoben. „Der Mann dürfte die Akkus zum Laden angesteckt haben, als es eine Batterie regelrecht zerrissen hat“, schildert ein Polizist. Genaue Erhebungen zur Brandursache laufen noch. Auch die Schadenssumme ist noch unbekannt.

Dorian Wiedergut
Dorian Wiedergut
Elisabeth Nachbar
Elisabeth Nachbar
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