07.12.2020 16:00 |

Proteste angekündigt

Widerstand gegen Unigesetz

Drohen dem Land die wütendsten Studentenproteste seit der „Uni brennt“-Bewegung 2009? Der Ärger über die geplante Novelle zum Universitätsgesetz wird sich in den nächsten Wochen nicht nur verbal äußern. Salzburgs ÖH-Vorsitzende Keya Baier sieht den Zeitpunkt für aktionistischen Widerstand und Demos gekommen.

Wer ab dem Wintersemester 2021/22 nicht in den ersten zwei Jahren die geforderte Mindeststudienleistung erbringt, fliegt für die kommenden zehn Jahre – also quasi auf studentische Lebenszeit – von der Uni. Das ist nur einer von vielen strittigen Punkten der Novelle zum Universitätsgesetz, die bei den Studenten auf heftige Gegenwehr stößt. „Wir werden weiter Gespräche mit dem Ministerium führen, aber grundsätzlich ist jetzt der Zeitpunkt für aktionistischen Protest und Demos gekommen. Es muss nichts Schlimmeres mehr passieren, diese Novelle ist schon schlimm genug“, sagt Salzburgs oberste Studentenvertreterin, die ÖH-Vorsitzende Keya Baier.

In Anlehnung an die Studentenproteste 2009 läuft die Kampagne unter dem Motto „Bildung brennt“. Die gleichnamige Online-Petition schoss in nur einer Woche von 5000 auf mehr als 18.000 Unterschriften in die Höhe.

Thomas Manhart
Thomas Manhart
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