Amt fast lahmgelegt

Cyberattacke löst Chaos im Braunauer Rathaus aus

Hacker-Alarm im Braunauer Rathaus! Bis dato unbekannte Täter haben auf allen Servern die Daten verschlüsselt und das Amt damit seit Montag so gut wie lahmgelegt. Die Gefahr, dass personenbezogene Daten an Dritte geflossen sind, können die Verantwortlichen der Stadt derzeit leider nicht ausschließen.

„Die IT-Server der Stadtgemeinde Braunau am Inn waren Ziel eines Hackerangriffs“, bestätigten Bürgermeister Johannes Waidbacher (ÖVP) und Stadtamtsdirektor Andreas Reiter gestern der „Krone“. Wer hinter der Attacke steht, ist ebenso unklar wie nähere Hintergründe der Tat. „Die zuständigen Behörden wurden über den Vorfall umgehend informiert“, hofft Waidbacher auf eine rasche Aufklärung.

Denn die Hacker haben alle Daten der Server verschlüsselt. Auf Forderungen zu deren Entschlüsselung gingen die Täter nicht ein. „Es kann auch nicht ausgeschlossen werden, dass personenbezogene Daten an Dritte gelangt sind“, heißt es aus dem Stadtamt. Waidbacher versichert, dass durch laufende Sicherungskopien die Daten dem Amt weiterhin zur Verfügung stehen.

Einschränkungen im Dienstbetrieb
Interne und externe Computer-Spezialisten hätten den Angriff bereits eindämmen können und arbeiten schon an der Wiederherstellung des gesamten IT-Systems. Ein weiteres Ziel ist es, die Einschränkungen im Dienstbetrieb rasch zu beheben. Am Montag und am Dienstag war das Stadtamt nur telefonisch oder persönlich erreichbar.

Mario Zeko
Mario Zeko
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Montag, 27. September 2021
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