"Er hat versucht, mich öffentlich hinzurichten. Aber er hat sich damit selbst ein Eigentor geschossen. Er hat mich nicht als Fußballer kritisiert, sondern als Mensch. Das kann er mit seiner Familie machen, aber nicht mit mir", wurde der 26-Jährige zitiert.
"Kein Rückgrat"
Garics hatte als Mitglied des ÖFB-Kaders wenige Tage vor dem 1:5 im November 2009 gegen Spanien Constantini unter anderem deshalb kritisiert, weil damals Spieler wie Andreas Ivanschitz oder Martin Stranzl nicht einberufen worden waren. Der Teamchef hatte auf diese Aussagen zunächst verständnisvoll reagiert, Wochen später aber bekannt gegeben, den Außenverteidiger nicht mehr zu nominieren. "Constantini hat kein Rückgrat. Stattdessen versucht er mich in der Öffentlichkeit schlecht zu machen. Andi Ivanschitz und Martin Stranzl ist es genauso ergangen", meinte Garics.
Der 23-fache Teamspieler hält Constantini für alles andere als einen herausragenden Trainer. "Fußball passiert oft im Kopf und der Trainer muss die Richtung vorgeben. Nach einer gewissen Zeit sollte man die Handschrift des Trainers sehen. Elf Namen auf den Spielbericht draufschreiben kann jeder."
Team-Comeback vorerst undenkbar
Eine Rückkehr ins Team unter Constantini ist für den Ex-Rapidler undenkbar. "Constantini sagt A, denkt B und macht C. Das ist nur lächerlich. Meine Vereine und Trainer wissen, welche Qualitäten ich als Spieler besitze. Ich will mit diesem Teamchef nichts mehr zu tun haben." Dies sei aber nicht gleichbedeutend mit einem Rücktritt aus der Nationalmannschaft. "Ich habe immer gerne für Österreich gespielt und bin jederzeit bereit, unter einem anderen Teamchef wieder zurückzukommen", sagte Garics.
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