24.11.2020 06:00 |

Erleichterungen

Im Corona-Schuljahr: Neue Regeln für die Matura

„Am 7. Dezember kehren wir in die Schulen zurück“, verspricht Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP). Schon jetzt ist allerdings klar, dass die Matura im kommenden Jahr erneut eine ganz besondere wird. Die Corona-Pandemie sorgt für einige Änderungen und Erleichterungen, so werden etwa die Themenbereiche reduziert.

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Das Unterrichtsministerium will einen möglichst späten Termin für die Matura finden, um den Schülern genügend Vorbereitungszeit einzuräumen. Was es im heurigen Schuljahr nicht geben wird, ist eine verpflichtende Präsentation der sogenannten vorwissenschaftlichen Arbeit. Freiwillig kann dies jedoch geschehen, heißt es aus dem Ministerium.

Diesen Punkt haben Maturanten in einer aktuellen Petition ebenso gefordert wie die Reduktion der Themenkörbe auf 70 Prozent des bisherigen Umfangs bei der mündlichen Matura. Tatsächlich wird es weniger Stoffgebiete und weniger Themenpools geben. Das Bildungsministerium betont jedoch, dass diese Pläne schon vor dem Bekanntwerden der Schüler-Petition bestanden hätten.

Keine leeren Zettel mehr bei Klausur?
Eine Neuerung betrifft nicht nur das heurige Schuljahr, sondern soll auch in der Nach-Corona-Zeit erhalten bleiben: die Einrechnung der Jahresnote. Die Abschlussnote setzt sich jeweils zur Hälfte aus der Klausur und zur Hälfte aus der Leistung während des Jahres zusammen. Um allerdings zu verhindern, dass bei der Matura, wie zuletzt vereinzelt vorgekommen, leere Zettel abgegeben werden, müssen dort mindestens 30 Prozent der Punkte erreicht werden.

Fixiert ist weiters, dass die Mathematik-Matura reformiert und entschärft wird. Denn seit der Einführung der Zentralmatura unterliegen die Ergebnisse des zweiten, besonders textlastigen Teils starken Schwankungen. Im vergangenen Schuljahr hat nur die Einbeziehung der Jahresnote viele AHS-Maturanten gerettet. Jetzt werden die Fragen endlich überarbeitet.

Doris Vettermann, Kronen Zeitung

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