23.11.2020 11:27 |

Wilde Theorie geäußert

Trump feuert Verschwörungs-Anwältin Sidney Powell

Der noch amtierende US-Präsident Donald Trump hat seine Anwältin Sidney Powell gefeuert, nachdem sie zuletzt mit abenteuerlichen Verschwörungstheorien für Aufsehen gesorgt hatte. Die Juristin hatte bei einer Pressekonferenz Betrug bei der Präsidentschaftswahl geortet, der durch andere Staaten finanziert worden sei. „Womit wir es hier wirklich zu tun haben, ist ein massiver Einfluss kommunistischen Geldes über Venezuela, Kuba und vermutlich China für die Einmischung in unsere Wahl“, behauptete sie, ohne Belege für ihre Aussagen vorzulegen.

Trumps Anwalt Rudy Giuliani verkündete Powells Rauswurf aus dem Anwaltsteam des Präsidenten am Sonntag. Erst am Freitag hatte die Juristin haltlose Anschuldigungen über „massiven Einfluss kommunistischen Geldes“ auf die US-Wahl geäußert. Diese Behauptung veröffentlichte sie auch auf Facebook. Der 2013 verstorbene venezolanische Präsident Hugo Chavez habe die Software so manipulieren lassen, dass für Joe Biden abgegebene Stimmen 1,25 Mal gezählt worden seien, behauptete Powell außerdem. 

Klagen wegen Wahlbetrugs abgewiesen
Trump hat bisher seine Niederlage nicht eingestanden und behauptet, es habe bei der Präsidentenwahl vom 3. November massiven Wahlbetrug gegeben. Er hat dafür jedoch keine stichhaltigen Beweise vorgelegt. Deshalb haben Richter in Michigan, Georgia, Nevada und in Pennsylvania bereits Klagen von Trump und seinen republikanischen Verbündeten abgewiesen.

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