16.11.2020 14:00 |

Coole Kombinierer:

Ab in den Norden! Charterflug in die Schneeflocke

Es sind die letzten Tage vor dem Weltcup-Start der Nordischen Kombinierer Ende November. Mitten in Vorbereitung plauderte die „Steirerkrone“ mit Chefcoach Christoph Eugen. Der gebürtige Murauer sprach dabei über sein steirisches Trio, neue Reisewege, große Ziele und wie er in Corona-Zeiten abschalten kann...

Langlaufen in Davos bei Sonnenschein – die Nordischen Kombinierer nützten die letzten Tage vorm Weltcup-Start in Kuusamo für ein Trainingslager in der Schweiz. „Die Burschen sind heiß auf den Start, wollen endlich den Wettkampf“, weiß Cheftrainer Christoph Eugen.

Seit 2012 ist der gebürtige Murauer nun schon der „Big Boss“ im Lager der Kombinierer. Ein Weltcup im Schatten von Corona ist aber auch für den erfahrenen Langzeittrainer komplettes Neuland: „Es ist mehr Aufwand, es gibt unzählige Tests. Aber zumindest beim Training gab es kaum Störfaktoren. Bis auf den Windkanal in Stockholm, den wir ausgelassen haben, konnten wir alle Trainingslager umsetzen – auch in Norwegen, Slowenien und Deutschland“, so Eugen, der für den Weltcupstart (27. bis 29. November) allerdings auf ganz neue Reisewege setzt.

„Wir fliegen diesmal mit einem eigenen Charterflieger nach Finnland in unsere Schneeflocke. So nennen die Finnen ihre Weltcup-Blase. Das ist ein Super-Service für uns. So gibt es kein Zittern ob möglicher Absagen bei Linienflügen.“ Und so kann der Fokus auf die großen Ziele gelegt werden: „Alles ist auf die WM Ende Februar in Oberstdorf ausgelegt.“ Dort will ja auch das steirische Athleten-Trio um Franz-Josef Rehrl, Lukas Klapfer und Martin Fritz reüssieren. „Bei Großereignissen haben wir in den letzten Jahren immer gut geliefert. Das wollen wir weiterhin“, grinst Eugen, der auch nach acht Jahren als Cheftrainer noch große Visionen hat.

Traum: Gesamtweltcup
„Ein Gesamtweltcupsieg wäre ein Traum! Mit Felix Gottwald und Klaus Sulzenbacher haben wir in den letzten 30 Jahren ja nur zwei Gesamtsieger gehabt. Aber da muss alles passen“, weiß der akribische Arbeiter, der genau weiß, wie er auch abschalten kann: „Am Fahrrad oder mit der Familie in der Natur. Und das funktioniert auch in Corona-Zeiten gut!“

Christoph Kothgasser
Christoph Kothgasser
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