Er sei froh über die Einigung, beteuerte Rooney. Vorausgegangen war ein Krisentreffen zwischen der Klubspitze und den Beratern des Stürmerstars. "Sie haben mich überzeugt, dass ich hierher gehöre", erklärte der Angreifer.
Auch Trainer Sir Alex Ferguson zeigte sich erleichtert über das Ende des Theaters. "Das war eine schwierige Woche", betonte der Schotte. Er habe Rooney, der bisher in 289 Pflichtspielen für United 132 Treffer erzielt hat, aber stets versichert, die Tür für ihn sei immer offen. "Ich bin erfreut, dass sich Wayne entschieden hat, bei uns zu bleiben. Ich glaube, er weiß jetzt, was für ein großartiger Klub Manchester United ist", sagte Ferguson.
Nach der unerwarteten Kehrtwende wollte Rooney auch nichts mehr von seinen Zweifeln an der künftigen Konkurrenzfähigkeit der "Red Devils" wissen. "Ich habe absolutes Vertrauen, dass das Management, der Trainerstab, der Vorstand und die Eigentümer sicherstellen werden, dass die Erfolgsgeschichte von United weitergeht", ließ Rooney wissen.
Erboste Fans demonstrieren vor der Rooney-Villa
Erst am Donnerstagabend hatten rund 40 Hardcore-Fans von Manchester United vor der Villa des Stürmers in Prestbury gegen einen Wechsel von Rooney protestiert. Besonders aufgebracht hatten die Fangemeinde jene Spekulationen, dass Rooney den 18-maligen Titelträger nach sechs Jahren in Richtung des Stadtrivalen Manchester City verlassen könnte. "Unterschreibe für City - und du bist tot", lautete eine Drohung auf einem Banner der Demonstranten, die sich selbst als "Men in Black" (eine einst gefürchtete Hooligan-Gruppe aus Manchester, Anm.) bezeichneten.
Die Anhänger versuchten über die Haussprechanlage mit Rooney in Kontakt zu treten und ihn dazu zu bewegen, sich mit ihnen persönlich zu unterhalten. Der Stürmerstar verständigte dann die örtliche Polizei, welche die Demonstration beendete. Die Fans leisteten nach Angaben der Ordnungshüter "keinerlei Widerstand" und zogen "friedlich" von dannen.








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