Zwei Zugriffe in NÖ

Mehrere Festnahmen nach Terrorangriff in Wien

Wien
03.11.2020 10:18

Das Innenministerium hat nach dem Anschlag in der Wiener Innenstadt am Dienstagmorgen mehrere Hausdurchsuchungen „im Umfeld des Täters“ bestätigt. Es seien mehrere Personen festgenommen worden. Zwei Festnahmen gab es offenbar in St. Pölten, eine in Linz. Mittlerweile sind zudem vier Todesopfer - zwei Frauen und zwei Männer - bestätigt.

Wie Nehammer im Gespräch mit der APA darlegte, haben bereits umfangreiche Großrazzien im Umfeld des Täters stattgefunden. Konkret wurden 15 Hausdurchsuchungen vorgenommen und mehrere Personen festgenommen. An zwei Adressen in der niederösterreichischen Landeshauptstadt wurden Häuser durchsucht, eines in der Fuhrmannsgasse - hier kam es auch zu zwei Festnahmen.

In diesem Wohnhaus in St. Pölten wurde eine Durchsuchung durchgeführt. (Bild: APA/MARTIN AUERNHEIMER)
In diesem Wohnhaus in St. Pölten wurde eine Durchsuchung durchgeführt.

Untersuchungen finden am Tag nach dem Anschlag in Wien auch in einem großen Mehrfamilienhaus in der Propst Führer-Straße in unmittelbarer Nähe des Universitätsklinikums St. Pölten statt. Von den Kriminalisten unter die Lupe genommen wird eine Wohnung im zweiten Stockwerk

In diesem Wohnhaus in St. Pölten wurde eine Durchsuchung durchgeführt. (Bild: APA/MARTIN AUERNHEIMER)
In diesem Wohnhaus in St. Pölten wurde eine Durchsuchung durchgeführt.

Ein weiterer Zugriff erfolgte in Linz. Hier wurde ebenfalls ein mutmaßlicher Beitragstäter in Haft genommen. Es soll sich um einen amtsbekannten Islamist handeln.

(Bild: zVg, krone.at)

Bei einem offenbar von langer Hand geplanten Terroranschlag auf mehrere Orte in der Wiener Innenstadt sind nach jüngsten Informationen mindestens vier Zivilisten ums Leben gekommen, ein Täter wurde erschossen. 14 weitere Passanten wurden bei den Attacken am Montagabend verletzt, sieben von ihnen schweben derzeit in Lebensgefahr.

Nach mindestens einem weiteren Verdächtigen wurde die ganze Nacht hindurch gefahndet. Innenminister Karl Nehammer teilte Dienstagfrüh in einem Update zur Lage mit, dass es sich bei dem getöteten Attentäter um einen IS-Sympathisanten gehandelt habe.

Bundesheer stellt auch gepanzerte Fahrzeuge
Unterdessen stellt das Bundesheer neben Soldaten für den Objektschutz und Teilen des Jagdkommandos zur Terrorismusbekämpfung auch gepanzerte Fahrzeuge zur Verfügung. Das Militär hat noch in der Nacht vollständig den Objektschutz in Wien übernommen und unterstützt und entlastet damit die Polizei. 

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