03.11.2020 05:50 |

„Watscheneinfach“

Umweltmediziner rät: „Kontakte jetzt reduzieren“

„Die Menschen müssen nun aufwachen“, sagt Umweltmediziner Hans-Peter Hutter. Es gilt, die Regeln einzuhalten, statt sie zu umgehen.

Es liegt nicht nur an der Regierung, etwas zu tun, sondern an uns allen“, sagt Hans-Peter Hutter vom Zentrum für Public Health an der Med Uni Wien. Denn in den kommenden Wochen werde es ganz wesentlich sein, dass „alle zusammenhalten, dass alles, was man hat schleifen lassen, wieder aufgegriffen wird und dass wir wieder zurück zur Vernunft kehren“, sagt der Umweltmediziner. Denn was aus den Spitälern zu hören ist, ist kein Schuss vor, sondern in den Bug.“

Grafik: Die Maßnahmen im Überblick

„Watscheneinfache“ Maßnahmen mit Wirkung
„Die nächsten zwei Wochen werden essenziell sein“, erklärt Hutter. Denn es wird, wie berichtet, sieben bis zehn Tage dauern, bis sich die Maßnahmen in den Zahlen der Neuinfektionen niederschlagen. Und hierbei sei jeder Einzelne gefragt, „sein Möglichstes zu tun, um seine Kontakte zu reduzieren“, betont der Arzt. Denn die verordneten Maßnahmen seien wirksam - „das ist ja bewiesen“. Und dabei im Grunde „watscheneinfach“: Einmal mehr gilt es, Kontakte zu reduzieren, Abstand zu halten, Maske zu tragen, die Hygiene einzuhalten und viel zu lüften.

Angesichts der mehr als angespannten Situation sollte die Anstrengung nicht in die Umgehung, sondern Einhaltung der Regeln fließen, appelliert Hutter. Wenn das funktioniert, ist der Arzt optimistisch, dass ein „öffentliches Leben im Rahmen der Epidemie möglich ist“.

Alexandra Halouska, Kronen Zeitung

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