Salzburgs CL-Auftakt

Kritik von Szoboszlai + Marsch-Wechsel verwunderte

Meister Salzburg steht nach dem Auftakt-Remis gegen Lok Moskau (2:2) in der Champions League bereits unter Druck. Torschütze Dominik Szoboszlai kritisierte die Lauf- und Kampfbereitschaft. Zudem verwunderte ein Wechsel von Trainer Jesse Marsch.

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Der Punktverlust bringt die Bullen schon früh in die Bredouille. „Wir wollen diese Gruppe schaffen“, hatte Marsch vor dem Lok-Spiel gemeint. Der ohnehin kaum zu bewältigende Aufstieg in dieser Hammergruppe wird nun noch deutlich schwieriger.

Am kommenden Dienstag geht es für die Bullen nach Madrid, muss dafür bei Atlético zumindest ein Punkt gehamstert werden. Selbst der Kampf um Rang drei und die Quali für die K.-o.-Phase der Europa League wird zur Mammutaufgabe.

Um das zu bewerkstelligen, braucht es eine klare Steigerung. „Es war nicht unsere beste Leistung“, hatte Marsch analysiert. Dominik Szoboszlai, der die Mozartstädter mit seinem Traumtor zurück ins Spiel brachte, wurde noch deutlicher. „Mit dem 2:2 kann man nicht zufrieden sein“, meinte der Ungar. „Wir wissen, dass wir auf diesem Niveau mehr Qualität brauchen, mehr laufen und füreinander kämpfen müssen.“

Wechsel verwunderte
Für Unverständnis sorgte Marsch mit seiner Auswechslung von Sekou Koita in jener Phase, als die Bullen das Spiel völlig im Griff hatten. „Wir haben taktisch mehr Disziplin gebraucht - Mergim Berisha hat diese“, erläuterte der US-Amerikaner. Dessen Leistung war zweifelsfrei in Ordnung, Salzburg verlor aber seine Dominanz - und zwei Punkte. Weshalb der Druck vor dem Atlético-Spiel noch einmal deutlich gestiegen ist.

Christoph Nister, Kronen Zeitung

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