Ausbau Mühlkreisbahn

Durchbindung bis zum Hauptbahnhof hat Priorität

Urfahr-Umgebung/Rohrbach Täglich pendeln über 10.000 Mühlviertler mit dem Auto zum Arbeiten in die Landeshauptstadt, einen Großteil des Weges verbringen sie im Stau. Damit soll Schluss sein – die Mühlkreisbahn gehört rasch ausgebaut. „Die Durchbindung bis zum Hauptbahnhof hat Priorität“, so der Tenor.

„Der Zeitpunkt war noch nie so günstig wie jetzt. Wir müssen den Weg nach und von Linz für unsere Bürger endlich optimieren. Die Leute wollen nach der Arbeit zeitnahe heimkommen und nicht täglich im Stau stehen“, erklärt Klaus Falkinger, Bürgermeister von Kleinzell im Mühlkreis und Leiter der Aktionsgruppe „Pro Mühlkreisbahn“ der „Krone“ im Hintergrundgespräch zu den Plänen der Mühlkreisbahn.

Rasche Umsetzung gefordert
„Ich beschäftige mich seit 1993 mit diesem Thema. Das Potenzial durch diese Verbindung ist so groß. Wir müssen jetzt an die nächsten Generationen denken und die Leute an die Schiene binden“, stößt Robert Struger (ehemaliger Regionalmanager der ÖBB OÖ) ins selbe Horn. Und auch von der Politik gibt es Rückenwind. Landeshauptmann Thomas Stelzer (VP) und Infrastrukturlandesrat Günther Steinkellner (FP) setzen sich für eine rasche Umsetzung ein.

Positives Gespräch mit Bundesministerin
„Land und Stadt ziehen, was die Durchbindung der Mühlkreisbahn in den Linzer Hauptbahnhof angeht, an einem Strang. In den vergangenen Monaten hat man ein gemeinschaftlich koordiniertes und abgestimmtes Realisierungskonzept entwickelt. Wir sind auf einem guten Weg bald eine gemeinsame Absichtserklärung zu unterzeichnen, welche die finanzielle Zusammenarbeit mit dem Bund beschließt“, so Steinkellner. Die Politiker peilen eine Inbetriebnahme im Jahr 2027 an.

Philipp Zimmermann
Philipp Zimmermann
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Samstag, 28. November 2020
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