Korneuburg hofft

A 22: Ringen um die dritte Abfahrt

Die Idee ist nicht neu: Seit 20 Jahren wird in Korneuburg über eine weitere Auf- und Abfahrt der Donauuferautobahn diskutiert. Nun gab der Gemeinderat dem 17-Millionen-Euro-Projekt grünes Licht – jetzt ist das Land am Zug. Und: Auch private Investoren sollen sich an den Kosten der dritten Anschlussstelle beteiligen.

Den Ausschlag dürfte nun nach langjähriger Debatte die geplante Aufwertung des ehemaligen Werftareals gegeben haben. Um dieses neue Stadtviertel besser an die Autobahn anzuschließen und den Verkehr in der Stadt zu entlasten, haben sich die beteiligten Parteien nun auf die Finanzierung geeinigt. Denn die Kosten von 17 Millionen Euro übernimmt die ASFINAG nicht ganz zur Hälfte. Den Rest, immerhin knapp 10 Millionen Euro, muss die Stadt aufstellen. Hier ist eine Drittelfinanzierung geplant: Stadt, Land und die Firmengruppe Signa – die das Werftareal aufwerten will – zahlen mit. Der Beitrag von privater Seite dürfte es auch gewesen sein, der die konkreten Pläne für die neue Anschlussstelle endgültig ins Laufen gebracht hat, erzählt man im Rathaus.

Allzu rasch brauchen sich Autolenker aber nicht zu freuen: Mit einer Umsetzung der „Anschlussstelle Korneuburg-Donau“ ist laut dem Autobahnbetreiber nicht vor 2026 zu rechnen. Eine Studie, wonach diese die Verkehrssituation in der Stadt nachhaltig entschärfen würde, wurde bereits Anfang des Jahres durchgeführt, heißt es von der ASFINAG. Mit der Absichtserklärung könne nun mit konkreten Planungen der Trasse begonnen werden. Interessierte Bürger können sich im Rathaus informieren, dort liegen die Unterlagen auf.

Thomas H. Lauber, Kronen Zeitung

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