Wirbel um Freibadbau

Viele Fragen zu Hotelprojekt im Schloss Ort

Eines der größten Bauprojekte der Stadt Gmunden wirbelt wieder mächtig Staub auf. Im Gemeinderat wurde die Einleitung des Umwidmungsverfahrens für ein Freibad beim Schloss Ort beschlossen. Nur Gäste des neuen Hotels werden es benützen dürfen. Wer die Bettenburg baut, bleibt weiter ein Geheimnis.

„Auch ich habe keine Kenntnis von den Investoren. Wichtig ist nur, dass das Hotelprojekt endlich realisiert wird“, sieht sich der Gmundner ÖVP-Bürgermeister Stefan Krapf mit vielen Fragen und Spekulationen zum Hotel beim Schloss Ort konfrontiert. Fakt ist laut dem Stadtchef, dass das Gmundner Architekturbüro Hinterwirth die Bettenburg entworfen hat. Der Gestaltungsbeirat gab grünes Licht. Das Denkmalamt äußerte keine Bedenken.

Naturschutzgebiet nicht betroffen
Diese gibt es aber nun im Zusammenhang mit der Umwidmung einer angrenzenden Grünfläche der Landesimmobiliengesellschaft in ein Freibad. Bei dem Gelände soll es sich um Naturschutzgebiet handeln. Krapf: „Das ist schlichtweg falsch. Es gibt ein Naturschutzgebiet in der Nähe, das ist von der Umwidmung aber überhaupt nicht betroffen. Die Naturschutzbehörde würde da auch nicht mitspielen.“ Ob die Behörde die Bebauung des Seeufers absegnen wird, bleibt offen. Kritiker sehen eine starke Beeinträchtigung das Ökosystems.

Der Toscanapark bleibt zur Gänze öffentlich
Sorgen vor dem Verlust des nahen Toscanaparks sind laut Krapf unbegründet. „Wir haben in Abstimmung mit dem Land beschlossen, der Park bleibt zur Gänze für die Öffentlichkeit erhalten. Es darf keinen einzigen Zentimeter Einschränkung geben.“

Mario Zeko
Mario Zeko
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Samstag, 31. Oktober 2020
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