30.09.2020 08:12 |

Auch Limit bei Feiern

Berlin führt Maskenpflicht in Bürogebäuden ein

Berlin reagiert auf die steigenden Neuinfektionen mit dem Coronavirus: In Büro- und Verwaltungsgebäuden wird deshalb eine Maskenpflicht eingeführt. Nur wer am Schreibtisch sitzt und arbeitet, darf den Mund-Nasen-Schutz ablegen. Berlin ist das erste deutsche Bundesland, das eine derartige Maßnahme ergreift.

Die Anzahl der Neuansteckungen ist in der deutschen Bundeshauptstadt besorgniserregend - besonders hoch ist diese in den Bezirken Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg.

Am Schreibtisch darf Maske abgelegt werden
Nun reagiert der Senat auf diese Entwicklung - wer sich künftig durch Gebäude von Behörden oder durch Büros bewegt, muss eine Maske tragen. Nur wenn man am Schreibtisch Platz genommen hat, darf man den Schutz abnehmen.

Indoor-Partys nur mehr mit 25 Teilnehmern erlaubt 
Großen Feiern soll ebenfalls ein Riegel vorgeschoben werden. Im Freien dürfen private Partys nur mehr mit 50 Leuten abgehalten werden, in Innenräumen sind es mit 25 Teilnehmern nur die Hälfte. Damit geht die Hauptstadt strenger als der Rest Deutschlands vor. Denn solche Höchstgrenzen sollen laut Beschluss eines Bund-Länder-Gipfels erst in Kraft treten, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz (Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche) 35 erreicht. Davon ist Berlin noch etwas entfernt - derzeit liegt sie bei 28,9, berichtete die „Bild“.

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