Für die Untersuchung wurden Angaben aus den Anti-Doping-Formularen der Fußballer herangezogen. Besonders intensiv ist der Tabletten-Konsum demnach wenig überraschend an Spieltagen.
Dosierung variiert sehr stark
Je nach Wichtigkeit des Matches können die genauen Dosierungen aber ziemlich stark variieren, wie auch Edwin Goedhart, der Teamarzt von Ajax Amsterdam, im niederländischen Fernsehen bestätigte. "Die Medikamentierung wird ausschließlich aus medizinischen Gründen angeordnet. Gesundheitliche und sportliche Interessen werden abgewogen. So kann es vorkommen, dass ein Spieler für ein Champions-League-Spiel eine höhere Dosis entzündungshemmende und schmerzstillende Medizin erhält als für ein normales Meisterschaftsspiel", sagte er.
Besonders betroffen waren die Forscher, weil die meisten Profis überhaupt nicht über mögliche Nebenwirkungen der Medikamente informiert waren und auch nur wenig Interesse an Informationen zeigten. Sie vertrauten blind ihrem Mannschaftsarzt, obwohl es bei übermäßiger Einnahme zu Nierenerkrankungen oder Magengeschwüren kommen kann. Der KNVB hat nun erste Konsequenzen aus der Studie gezogen und eine Fortsetzung der Untersuchungen angeordnet.








Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.