Neben Linz und Wels

Auch Leonding bewirbt sich um die Technik-Uni

Die Liste der Bewerber für eine Technische Universität wird immer länger. Nach Linz und Wels steigt nun auch Leonding ins Rennen um die TU ein. Für Stadtchefin Sabine Naderer-Jelinek (SP) wäre das Leuchtturmprojekt die perfekte Ergänzung zum Bildungs-Campus in der viertgrößten Stadt des Bundeslandes.

„Für eine Technische Universität hätten wir genug freie Flächen. Etwa rund um das Harter Plateau“, sieht sich die Leondinger Bürgermeisterin Sabine Naderer-Jelinek im Wettbewerb gegen die viel größeren Städte Linz und Wels nicht in aussichtsloser Position. „Sonst würden wir uns ja auch nicht bewerben. Wir haben ein riesiges Einzugsgebiet, eine gute Anbindung und viele große Unternehmen“, zeigt sich die Stadtchefin optimistisch.

Sehr gute Infrastruktur
Für Leonding spreche vor allem die sehr gut entwickelte Infrastruktur für Digitalisierung. Alle Mittelschulen sind bereits an das leistungsstarke Glasfasernetz angebunden. Bereits im Kindergarten sei es möglich, digitale Schwerpunkte zu setzten.

Dringlichkeitsantrag
In Linz reagiert Stadtchef Klaus Luger (SP) auf die wachsende Konkurrenz um die von Kanzler Sebastian Kurz in Aussicht gestellte TU in Oberösterreich mit einem Dringlichkeitsantrag morgen, Donnerstag, im Gemeinderat: „Angesichts der sich rasant verändernden Debatte über den Standort soll eine Resolution an die Landesregierung beschlossen werden. Ziel ist, eine faire und transparente Vorgehensweise in Form eines Gründungskonvents zu wählen, in dem neben Vertretern des Landes und des Bundes, der Johannes-Kepler-Universität, der Arbeiter- und Wirtschaftskammer, der Industriellenvereinigung und des Städte- sowie des Gemeindebundes eingebunden werden.“

Neue Pläne der JKU
Bereits heute wird die JKU Pläne für weitere, neue Bebauungsmöglichkeiten im Westen des Uni-Areals präsentieren. Die Rede ist von einem Grundstück von rund 60.000 Quadratmetern.

Mario Zeko
Mario Zeko
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Donnerstag, 22. Oktober 2020
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