21.09.2020 22:09 |

Ermittlungen gestartet

Versinkt Tour de France wieder im Doping-Sumpf?

Wegen Doping-Verdachts bei einem an der Tour de France teilnehmenden Team hat die Staatsanwalt Vorermittlungen eingeleitet! Es seien zahlreiche Gesundheitsprodukte entdeckt worden, darunter Medikamente und in dem Zusammenhang auch Hinweise auf Doping, zitierte die französische Nachrichtenagentur AFP am Montagabend die Staatsanwaltschaft von Marseille. Zwei Personen wurden am Abend in Polizeigewahrsam genommen.

Bei Vorermittlungen wird geprüft, ob an den Vorwürfen etwas dran ist. Berichten zufolge hatte es vergangenen Mittwoch eine entsprechende Durchsuchung gegeben, die sich gegen mehrere Fahrer eines Teams richtete. Sie habe in der Nähe des Wintersportorts Meribel in den französischen Alpen stattgefunden, berichtete die französische Sportzeitung „L‘Équipe“.

Vonseiten der Staatsanwaltschaft wurde später am Abend erklärt, dass das Team Arkea-Samsic, ein bei der diesjährigen Tour wenig erfolgreicher Rennstall, ins Visier der Ermittler geraten sei. Staatsanwalt Dominique Laurens erklärte in einem Statement, es würde sich um„einen kleinen Teil des Teams“ handeln und dass die zwei Festgenommenen „zum engen Umfeld des Hauptfahrers“ gehörten. Kapitän des Teams ist der Kolumbianer Nairo Quintana. Quintana hatte zum Favoritenkreis der 107. Frankreich-Rundfahrt gehört, schloss das Rennen aber mit über einer Stunde Rückstand auf den slowenischen Sieger Tadej Pogacar auf Rang 17 ab.

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