21.09.2020 23:00 |

Bulle Max Wöber:

„Wir wollen das Kapitel jetzt endlich beenden“

Die Reise nach Israel ist für Salzburg keine gewöhnliche. Die unsichere Lage und zahlreiche Coronafälle bei Maccabi Tel Aviv sorgen dafür, dass das Playoff-Hinspiel für die Königsklasse unter besonderen Vorzeichen stattfindet. „Es ist schon eine etwas komische Situation“, betonte Bullen-Verteidiger Maximilian Wöber.

Der 22-Jährige spielt seit einem Jahr in Diensten der Bullen und hat sich in der Mannschaft von Jesse Marsch auf Anhieb etabliert. Deshalb versucht er auch in dieser besonderen Situation den Fokus rein aufs Sportliche zu lenken. „Wir lassen uns nicht von unserem Weg abbringen“, erklärte der Innenverteidiger. „Dafür müssen wir in Israel unsere Hausaufgaben erledigen.“

Besondere Umstände gegen Maccabi Tel Aviv
Die Bullen sind trotz der besonderen Umstände extrem motiviert. Für Wöber ist klar: „Wir wollen die Champions League wieder nach Salzburg holen.“ Der sechsfache A-Teamspieler, der nach einer Knieblessur wieder fit ist, sammelte bereits mit Ajax Amsterdam Erfahrung der Königsklasse und erlebte vergangene Saison mit den Mozartstädtern packende Spiele.

Red Bull Salzburg scheiterte elfmal in der Quali
Für Salzburg geht es nun darum, die Hürde Maccabi Tel Aviv aus dem Weg zu räumen und sich erstmals über die Quali den Weg in die Gruppenphase zu bahnen. Auch wenn Wöber bei den elf gescheiterten Versuchen nie dabei war, kennt er die Thematik nur allzu gut, ist sie doch in den Medien allgegenwärtig. „Natürlich hat jeder mitbekommen, dass es nie funktioniert hat. Wir müssen zeigen, dass wir uns auch qualifizieren können. Damit wollen wir dieses Kapitel auch beenden.“

Salzburgs Max Wöber: Ein echter Anführer
Wöber will vorangehen, denn genau das fordert Trainer Marsch von ihm ein. „Max hat das Potenzial, ein großer Anführer zu sein. Er ist der Typ Kapitän“, adelt der US-Amerikaner den 22-Jährigen. Sein Schützling fühlt sich geehrt und möchte den hohen Ansprüchen gerecht werden. „Der Trainer fordert extrem viel von mir, gibt sich nie zufrieden. Ich weiß auch, dass ich das in mir habe und will das zeigen.“ Am besten mit dem Einzug in die Gruppenphase der Champions League.

Christoph Nister
Christoph Nister
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