Die unvergessliche Partie zwischen Österreichs Dominic Thiem und Deutschlands Alexander Zverev könnte zum neuen epischen Duell in der Tennis-Welt werden. So, wie die Achtziger von Edberg und Becker geprägt waren, die Neunziger von Sampras und Agassi, die Zweitausenderjahre von Federer, Nadal und Djokovic, so könnte das Derby des zukünftigen Tennis-Sports fortan Thiem gegen Zverev heißen. Eines ist sicher: Dieses Duell geht in die Geschichte ein.
Viele sprachen von einem schwächeren Turnier ohne Roger Federer und Rafa Nadal. Ein junger Mann aus Lichtenwörth und ein noch jüngerer aus Hamburg haben sie eines Besseren belehrt. Denn das, was Thiem und Zverev vier Stunden lang ablieferten, war Tennis-Spektakel vom Feinsten. An Spannung nicht zu überbieten. Und Dominic Thiem zeigte, das, was man von österreichischen Sportlern so selten sieht: Er stand vom Boden auf.
Routine entschied?
Der New-Yorker Triumph hievt unseren Superstar in eine ganz neue Liga. Aber auch Zverev weiß jetzt, was Final-Routine bedeutet. In den entscheidenden Momenten wohl alles oder nichts. Trotzdem: Er war ein großartiger Gegner und von jetzt an ist jedes Aufeinandertreffen der Beiden ein Derby der Extraklasse.
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