09.09.2020 10:16 |

36 auf Intensivstation

Zweiter Tag in Folge: Mehr als 500 Neuinfektionen

Der Trend setzt sich am Mittwoch fort: Erneut sind innerhalb der vergangenen 24 Stunden österreichweit mehr als 500 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Exakt 502 Neuinfizierte wurden registriert - die Hälfte davon einmal mehr in Wien. Auch die Zahl der im Krankenhaus behandelten Corona-Patienten ist gestiegen. Zudem gestaltet sich das Contact Tracing in manchen Bundesländern schwierig - in Wien und Tirol etwa kann nur noch jeder zehnte Ausgangspunkt einer Infektion nachvollzogen werden.

Bereits am Dienstag hatte es einen traurigen Höchststand an Neuinfektionen in Österreich gegeben. 520 Personen wurden innerhalb eines Tages positiv auf das Virus getestet. Mehr waren es - wie berichtet - nur am bzw. vor dem 31. März, mitten in der Lockdown-Phase, gewesen.

Zwar sei die hohe Zahl an Neuinfektionen Anlass zu Sorge, hatte Gesundheitsminister Rudolf Anschober noch am Dienstag erklärt. Als „mögliche, nachvollziehbare“ Erklärung für die hohe Zahl nannte er jedoch etwa Rückstände von Laboren etwa in Wien, deren Ergebnisse nun nachgeliefert worden seien.

258 Neuinfektionen alleine in Wien
Doch auch am Mittwoch zeigte sich eine ähnlich hohe Zahl an Neuinfektionen im Land: 502 positiv Getestete wurden gemeldet. 258 davon - also knapp die Hälfte - wurden in der Bundeshauptstadt registriert, es ist dort der zweithöchste Wert an Neuinfizierten seit Beginn der Corona-Krise. 76 neue Fälle wurden in Tirol gemeldet, 73 in Oberösterreich und 57 in Niederösterreich. 14 Neuinfektionen wurden in Vorarlberg verzeichnet, elf in der Steiermark, neun im Burgenland und jeweils zwei in Kärnten und Salzburg.

36 Patienten auf Intensivstationen
Mittlerweile müssen 197 Patienten, die mit dem SARS-CoV-2-Virus infiziert sind, im Spital behandelt werden. Die Anzahl der belegten Intensivbetten stieg wieder auf 36 (plus 30 Prozent). 747 Menschen sind bislang an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben.

Contact Tracing gestaltet sich teilweise schwieriger
Mittlerweile gestaltet sich auch das Contact Tracing immer schwieriger, wie die Zahlen der AGES zeigen. So kann etwa in der Bundeshauptstadt und in Tirol nur noch in jedem zehnten Fall der Ausgangspunkt einer Infektion nachvollzogen werden. Probleme beim Nachvollziehen der Infektionsketten gab es zuletzt aber auch in Kärnten und Vorarlberg.

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