05.09.2020 10:55 |

Wegen Corona

Schulstart in Tirol mit vielen neuen Regelungen

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Am 14. September öffnen Tirols Schulen wieder ihre Pforten. Die Corona-Ampel kommt zum Einsatz und könnte in Kufstein bereits für besondere Maßnahmen sorgen.  Bildungs-LR Beate Palfrader und Tirols Bildungsdirektor Paul Gappmaier sind aber zuversichtlich, dass die Tiroler Schulen in vollem Umfang starten werden. 

Die Nervosität steigt - nicht nur bei den 8300 Tiroler Taferlklasslern, für die am 14. September der viel zitierte Ernst des Lebens beginnt. Tirols Schulen bereiten sich derzeit auf die neue Normalität vor. Mit allen Mitteln soll verhindert werden, dass alle 95.000 Schüler und 10.500 Lehrer wegen Corona wieder auf Distanz gehen müssen. Ausschließen kann das heute niemand, doch Bildungs-LR Beate Palfrader und Bildungsdirektor Paul Gappmaier betonen, dass großflächige Schulschließungen mit dem heutigen Wissen besser verhindert werden können.

Bei Rot gehen Schüler und Lehrer auf Distanz
Auch die Schulen haben eine Corona-Ampel. „Springt diese auf Gelb, gilt Maskenpflicht im Schulhaus - außer auf den Sitzplätzen. Sport und Musikunterricht wird - wenn möglich - ins Freie verlagert“, zählt die Landesrätin einige Maßnahmen auf. Erst wenn die Ampel Rot anzeigt, soll in bestimmten Bereichen auf Distance Learning umgestellt werden. Palfrader denkt da zuerst an höhere Schulen, die sich mit digitalem Unterricht leichter tun als Volksschulen.

Maskenpflicht zum Start in Kufstein denkbar
Dass ganze Bezirke bei Rot auf Heimunterricht umstellen, das ist laut Gappmaier nicht automatisch angedacht: „Wie ich die Verordnung lese, haben wir bei den Schulen die Möglichkeit, regional zu differenzieren.“ Doch was gilt nun in Kufstein, das seit Freitag laut Corona-Ampel gelbe Zone ist? Noch warte man auf die genauen Vorgaben des Bundes, meint LH Günther Platter. Für Gappmaier ist es denkbar, dass der Bezirk auch in den Schulen mit verschärfter Maskenpflicht startet und es Einschränkungen für Sport- und Musikunterricht gibt.

Grundsätzlich sei ein normaler Unterricht aber überall möglich, betonen Palfrader und Gappmaier. Gestartet werde „in vollem Umfang“. In allen Schulen werden Krisenteams gebildet. Die sollen auch darauf achten, dass im Fall von Heimunterricht alle Kinder erreicht werden. Für Familien wurde eine eigene Hotline zu Schulfragen eingerichtet (Telefon: 0800 100 360, Montag bis Freitag).

Claudia Thurner
Claudia Thurner
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