Der von der „Krone“ aufgedeckte Fall sorgte für viel Aufregung: Ein Landwirt soll in Eidenberg in Oberösterreich rücksichtslos über sechs Rehkitze gefahren, sie regelrecht niedergemäht haben. Nun erwartet den Bauern und FPÖ-Kommunalpolitiker ein Gerichtsverfahren: Der Strafantrag ist fertig.
Wie berichtet, soll der Landwirt mehrere Angebote von Jägern, die Wiese per Drohne auf Jungtiere abzusuchen, abgelehnt haben. Vier Kitze sollen dann durch das Mähen sofort getötet worden sein. Zwei weiteren Rehjungen sollen die Beine abgetrennt worden sein. Jäger fanden die Tiere und mussten sie erschießen.
Vorwurf: Tierquälerei und Wilderei
Nun muss sich der Landwirt, zugleich auch FPÖ-Kommunalpolitiker, vor Gericht wegen Tierquälerei verantworten. Der Strafantrag ist bereits fertig, darin wird dem Beschuldigten auch Wilderei vorgeworfen. Es handle sich mutmaßlich um einen „schweren Eingriff in ein fremdes Jagdrecht“, weil das Töten der Kitze in der Schonzeit geschah.
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