Vor ziemlich genau zehn Jahren stieg Dominic Thiem erstmals in die ATP-Weltrangliste ein. Mit 16 und als Nummer 946.Anlässlich dieses kleinen Jubiläums ging dieser Tage seine neu gestaltete Webseite dominicthiem.at online. Er gewährt darauf ungewöhnlich tiefe Einblicke. Wird in Anlehnung an seine erste Platzierung insgesamt 946, teils auch sehr private Fragen beantworten.
„Ich möchte meine Fans einfach an meinem Leben als Tennisprofi teilhaben lassen“, erklärt der Niederösterreicher, der heute seinen 27. Geburtstag feiert. Und an diesem eben mit all den Informationen selbst Geschenke verteilt. Im modernen Sport ist all das ungewöhnlich. Weil bei viel zu vielen die Tendenz dahin geht, sich völlig abzuschotten. Am besten keine Interviews, schon gar kein näherer Kontakt zu Fans. Auch österreichische Fußballer haben in den letzten Jahren diesen Weg eingeschlagen.
Manche umgeben sich deshalb noch zusätzlich mit sogenannten PR-Experten, die sie meist auch noch aus eigener Tasche bezahlen. Um teures Geld. Die echte PR-Experten allerdings geradezu beleidigen, wenn sie sich ebenfalls so bezeichnen. Weil sie reine Verhinderer sind. Nahezu alles abblocken. Meist deshalb, um sich selbst in den Vordergrund zu rücken. Um selbst in diversen Medien zitiert zu werden. Und so vor allem einer Person großen Schaden zufügen: dem von ihnen betreuten Sportler!
„Stopplicht“-Kolumne von Peter Frauneder
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