26.08.2020 11:00 |

Im Shanghai-Ranking:

Universität Salzburg weit zurück

Universitäten aus den USA und Großbrittanien dominieren wiederholt das neue „Shanghai Academic Ranking of World Universities.“ Alleine 18 der 20 besten Hochschulen kommen aus diesen beiden Ländern. Österreich bleibt in der zuletzt von 500 auf 1000 Unis ausgeweiteten Rangliste eher abgeschlagen: Das beste Ergebnis erreichte erneut die Uni Wien (151-200). Die Uni Salzburg schaffte es gerade noch in das Ranking. 

An der Spitze des Rankings stehen wie im Vorjahr die US-Universitäten Harvard und Stanford sowie - als beste europäische Hochschule - Cambridge (Großbritannien). Auf den Plätzen folgen das Massachusetts Institute of Technology (MIT), die University of California in Berkeley und die Princeton University. Ebenfalls in den Top Ten klassierten sich noch die Columbia University, das California Institute of Technology (beide USA), die University of Oxford (Großbritannien) und die University of Chicago (USA).

Beste kontinentaleuropäische Uni ist heuer erstmals die Universite Paris-Saclay auf Platz 14. Sie löst damit nach langer Zeit die ETH Zürich ab, die heuer Rang 20 erreichte. Es folgen die Universität Kopenhagen auf Rang 33, die Universite Paris Science et Lettres (36), die Sorbonne (39), das Karolinska Institut in Stockholm (45) und als beste deutsche Uni die Universität München (51).

14 österreichische Unis in den Top 1000

Die Universität Wien ist die einzige österreichische Uni die es unter die ersten 200 Plätze geschafft hat. Die Medizin-Uni Wien und die Uni Innsbruck landeten ebenfalls wie 2019 in der Ranggruppe 201-300, die Technische Uni Wien unverändert auf den Plätzen 301-400. Neu dabei ist im gleichen Rangbereich die Universität für Bodenkultur (Boku). Medizin-Uni Graz (2019: 501-600) und Uni Graz (unverändert) finden sich in der Gruppe 401-500. 

Die Universität in Salzburg schneidet erneut nicht wirklich gut ab. Sie bleibt im Rangbereich 901-1000 und hat dort mit der Uni Linz österreichische Gesellschaft. 

Das Shanghai-Ranking ist stark forschungsorientiert, herangezogen werden dafür vor allem öffentlich verfügbare Datenbanken. Jeweils 40 Prozent der Bewertung basieren auf der Qualität der Wissenschafter der jeweiligen Institution (bewertet anhand der Zahl der dort arbeitenden Nobelpreis- und Fields-Medaillen-Gewinner sowie der Zahl viel zitierter Forscher) und dem Forschungs-Output (gemessen an Veröffentlichungen in den Magazinen „Science“ und „Nature“ sowie Zitierungen). Jeweils zehn Prozent der Bewertung beruhen auf der Qualität der Ausbildung (gemessen an der Zahl der Nobelpreis- und Fields-Medaillen-Gewinner unter den Absolventen) und der Produktivität pro Forscher.

 Salzburg-Krone
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