Schlechtes Deutsch

“Dolmetscherin” muss an Meidlinger Volksschule helfen

Wien
22.09.2010 17:20
Der Ärger bei Schülern und Eltern in einer Meidlinger Kooperativen Mittelschule ist groß. Die Ausbildungsstätte glich zu Schulbeginn einer Baustelle und der Turnsaal war unbenützbar. Dazu kommt noch, dass der Anteil der Schüler mit Migrationshintergrund so hoch ist, dass in einer Klasse eine Dolmetscherin anwesend war.

Noch in der Vorwoche waren Handwerker in verschiedenen Räumen der Schule in der Herthergasse im Einsatz. Größere Probleme bringt jedoch der hohe Anteil an Kindern mit nichtdeutscher Muttersprache, in der 1A etwa können laut Auskunft der Eltern von den 15 Schülern gerade einmal vier ausreichend Deutsch.

Zwei Kinder sprechen überhaupt kein Wort Deutsch, ein anderer Schüler kann nur in Blockbuchstaben schreiben. In dieser Klasse muss daher eine "freiwillige Dolmetscherin" aushelfen. Das Lerntempo ist entsprechend langsam.

Die Eltern sind verzweifelt und in Sorge um die Zukunft ihrer Kinder. "So kann's nicht weitergehen! Die Klassen müssen neu eingeteilt werden, so dass einheimische Kinder nicht unter die Räder kommen", wettert FP-Gemeinderat Herbert Madejski.

von Martina Münzer, Kronen Zeitung

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