01.08.2020 11:41 |

„Stabile Lage“ in Ö

82 neue Coronavirus-Fälle, 42 davon in Wien

Nachdem am Freitag mit 175 Fällen ein neuer Negativ-Rekord an Neuinfektionen seit Mitte April registriert werden musste, sind in den vergangenen 24 Stunden mit 82 wieder deutlich weniger neue Coronavirus-Fälle landesweit bekannt geworden. Den höchsten Zuwachs gab es erneut in der Bundeshauptstadt Wien, gefolgt von Niederösterreich und Oberösterreich. In Tirol wurde indes die Zahl der Infizierten nach unten korrigiert. Gesundheitsminister Rudolf Anschober lobte am Samstag die Arbeit der Gesundheitsbehörden in den Bundesländern und sprach von einer „stabilen Situation“ in Österreich.

42 neue Fälle wurden innerhalb eines Tages in Wien gemeldet, 21 in Niederösterreich und 17 in Oberösterreich. Acht Neuinfektionen wurden in der Steiermark registriert, jeweils drei in Salzburg und Vorarlberg sowie zwei in Kärnten.

In Tirol wurde die Zahl der Infizierten am Samstag um 14 nach unten korrigiert. Wie bereits am Freitag bekannt wurde, hatten sich zunächst positiv ausgefallene Testergebnisse in einem weiteren Durchlauf als negativ herausgestellt. Mehrere Ergebnisse einer Probencharge hatten atypische Testwerte geliefert.

Keine Neuinfektion wurde am Samstag aus dem Burgenland gemeldet.

Unter 100 fiel die Zahl jener Patienten, die aktuell wegen einer Coronavirus-Infektion im Krankenhaus behandelt werden müssen, 99 befinden sich derzeit im Spital, 19 davon in intensivmedizinischer Betreuung.

Weitere Todesopfer mussten nicht verzeichnet werden. Bislang sind österreichweit 718 Menschen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben.

Anschober: „Gesundheitsbehörden mach sehr guten Job
Mit Blick auf die aktuelle Lage in Österreich sprach Gesundheitsminister Anschober (Grüne) am Samstag von einer „stabilen Situation“. Mit 82 Neuinfektionen bei gleichzeitig 153 Neugenesenen sei wieder ein leichter Rückgang der aktiv Erkrankten (1583) zu verzeichnen.

„Die Gesundheitsbehörden in den Ländern und Bezirken machen angesichts der relativ vielen regionalen Clusterbildungen, die in dieser Phase 3 nach den zehn großen Öffnungsschritten, den Grenzöffnungen und dem Comeback des Tourismus zu erwarten waren, einen sehr guten Job beim Containment und damit bei der Eingrenzung der Infektionen, um große Ausbrüche zu vermeiden. Danke für diese fünf Monate extremer Herausforderung, die mit höchster Verantwortung und Belastung verbunden ist“, erklärte der Gesundheitsminister.

„Virus breitet sich weltweit immer schneller aus“
Besorgter zeigte sich Anschober allerdings im Hinblick auf die Entwicklung der Pandemie weltweit: „Das Virus hat offensichtlich weltweit noch immer nicht den Höhepunkt erreicht - es breitet sich immer schneller aus.“

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