24.07.2020 13:35 |

Asfinag-Pilotprojekt

„Drohne auf Schienen“ soll Tunnel sicherer machen

Eine von der Asfinag zusammen zwei Klagenfurter HTL entwickelte „Drohne auf Schienen“ soll künftig die Sicherheit in Tunneln erhöhen. Ab dem Winter soll das Gerät im Rahmen eines Pilotprojekts zunächst im Falkenbergtunnel auf der A2 bei Klagenfurt getestet werden.

Die „Drohne“ soll an einer Schiene in der Tunneldecke mit bis zu 100 km/h fahren können. Das Gerät wird mit einer Kamera, einer Wärmebild-Kamera sowie einer „Time to flight“-Kamera, die ein dreidimensionales Bild liefern kann, ausgestattet, integriert sind zudem Mikrofon und Lautsprecher. „Im Fall eines Brandes mit starker Rauchentwicklung soll diese Entwicklung sowohl den Einsatzkräften als auch eventuell noch im Tunnel befindlichen Personen lebensrettende Informationen liefern können“, so die Hoffnung der Asfinag.

Betrieben wird das Gerät mit beim Tunnelportal gesammelter Sonnenenergie. Asfinag-Regionalleiter Thomas Nessel: „Wir starten den Test zuerst im Freien in einer Autobahnmeisterei und wenn der erfolgreich verläuft, wird das System im Winter in diesem Tunnel eingebaut.“ Die „Drohne“ ist nicht das erste Gerät, das einer Kooperation der Asfinag mit einer Klagenfurter HTL entspringt. Bereits im Einsatz befindet sich ein Tunnelbrand-Simulator, der für Feuerwehrübungen 100 verschiedene Brandszenarien simuliert.

Die Asfinag arbeitet schon länger an Möglichkeiten zum Einsatz von Drohnen. Vergangenes Jahr etwa wurde bei einer Tunnelübung in der Steiermark eine Drohne eingesetzt. Ziel war es, das Lagebild zu verbessern und bei der Suche nach Vermissten zu helfen.

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