18.07.2020 14:01 |

Tier ist schwer krank

Hund aus Messie-Haus gerettet: „Er lebte in Angst“

Besonders tragisch ist das Schicksal eines Wolfshundes, der mit 34 vernachlässigten Kaninchen - wie berichtet - aus einem Messie-Haus im Kärntner Paternion gerettet werden musste. Der Hund hat dort die meiste Zeit unter dem Tisch leben müssen. Zudem ist er schwer krank.

Die Tierpflegerin hat sich in den vergangenen zwei Wochen jeden Tag immer wieder behutsam dem Rüden genähert. Nur langsam lässt er sie in ihre Nähe. Streicheleinheiten sind noch immer nicht möglich.

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Er hat vor allem Angst. Beim kleinsten Geräusch läuft er vom Auslauf sofort wieder in den hintersten Winkel seines Raumes.

Laura, Tierpflegerin vom Tiko Klagenfurt

Der elfjährige Vierbeiner musste wahrscheinlich die meiste Zeit unter dem Tisch in dem Messie-Haus in Paternion leben. Zusammen mit 34 verwahrlosten Kaninchen. Er dürfte so wie die Nagetiere wohl nie das Tageslicht gesehen haben. Außerdem ist das Tier krank - und das wegen Vernachlässigung. Tumore im Ohr und an den Hoden müssen operiert werden.

„Wir wissen nicht, wie es ihm dann gehen wird. Ich hoffe, er übersteht das alles“, hofft Laura. „Ich verstehe einfach nicht, wie man so etwas machen kann!“ Die 34 Kaninchen erholen sich mittlerweile sehr gut.

Claudia Fischer
Claudia Fischer
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