14.07.2020 22:29 |

Exhibition in Berlin

Thiem ringt Mega-Talent Sinner auf Rasen nieder!

Es ist getan: Dominic Thiem hat drei Tage nach dem Finale beim Kitzbüheler „THIEMs 7“ auch jenes auf Rasen in Berlin erreicht! Österreichs Nummer 1 im Herren-Tennis setzte sich am Dienstag in einer Art „Treffen der Generationen“ gegen den acht Jahre jüngeren Südtiroler Jannik Sinner mit 6:3, 7:6(5) durch. Endspiel-Gegner am Mittwoch ist mit Matteo Berrettini erneut ein Italiener, davor 4:6-6:3-10:6-Sieger gegen den Spanier Roberto Bautista Agut.

Thiem war bei diesem „bett1Aces“-Einladungsturnier topgesetzt und stieg daher in der Vorschlussrunde ein. Genauso wird es in der zweiten Wochenhälfte im Hangar 6 des Flughafens Tempelhof auf Hartplatz sein. Sinner hatte sich am Montag gegen den Deutschen Tommy Haas durchgesetzt. Der 18-Jährige zeigte auch gegen Thiem sein Talent, auch wenn Rasen wie bei Thiem nicht der Lieblingsbelag ist. Der Niederösterreicher hat aber schon schöne Erfolge auf diesem Untergrund erreicht, u.a. den Stuttgart-Titel 2016.

Basis für den Sieg im ersten Duell mit Sinner war eine sehr gute Aufschlagleistung. „Ich bin selber ein bisschen überrascht über mich“, meinte Thiem im Servus-TV-Interview. „Aber ich habe wirklich sehr, sehr gut serviert. Das hat mir geholfen. Das ist auch der einzige Schlag, der komplett vom Belag und von der Höhenlage unabhängig ist. Das ist der wahrscheinlich wichtigste Schlag auf Rasen - und der hat fast perfekt funktioniert.“ Von hinten wiederum habe er versucht, den Ball reinzuspielen, sich viel Zeit zu geben, da er davor nur zwei Trainingseinheiten auf Rasen gehabt habe.

Sein davor letztes Match auf Rasen hatte er im Vorjahr am 2. Juli bei der Erstrunden-Niederlage in Wimbledon gegen den US-Amerikaner Sam Querrey gespielt. Dass sein Rezept nun so gut funktionierte, freute den Weltranglisten-Dritten. „Ich bin echt glücklich, weil ich auch einen sehr guten Spieler besiegt habe.“ Im ersten Satz hatte Thiem weniger Mühe, ein Break zum 3:1 reichte. Im zweiten Durchgang hielt Sinner viel besser mit, auch wenn er bei 5:5 zwei Breakbälle abwehren musste. Es ging ins Tiebreak, dessen Ausgang das erste Herren-Match bei diesem Event ohne Match-Tiebreak ermöglichte.

Berrettini hatte ebenfalls in Kitzbühel gespielt, war dort ins Halbfiale gekommen. Vor der Berlin-Anreise spielte er auch noch beim UTS-Turnier in Biot. Das bisher letzte Duell mit Thiem gewann der Italiener bei den ATP Finals 2019 in zwei Sätzen, gesamt steht es bei Thiem-Berrettini 2:2. „Er fühlt sich auf Gras pudelwohl, ich würde ihn schon favorisieren. Aber vielleicht kann ich den Sieg stehlen von ihm.“ Übrigens: Aufgrund der Wettervorhersage wurde das Finale zwischen Thiem und Berrettini von ursprünglich 16 Uhr auf 12 Uhr vorverlegt. Im Anschluss daran findet das Damen-Endspiel zwischen der Ukrainerin Elina Switolina und der Tschechin Petra Kvitova statt.

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