06.07.2020 07:30 |

Fußball

Pfeifenberger: „Schaut für mich echt komisch aus“

Die Gerüchteküche um den neuen Sturm-Trainer brodelt. Es fiel auch der Name Heimo Pfeifenberger. Der 53-Jährige aber betont: „Es gab kein Gespräche.“ Salzburgs Jahrhundert-Kicker konzentriert sich auf seine neue Aufgabe bei Grödig – wo er seinen Kapitän verlieren dürfte: Lukas Schubert steht vor einem Wechsel zum FC Pinzgau – er traf sich schon mit Starcoach Ziege.

Dass er nach dem vorzeitigen Abgang von Nestor El Maestro wieder einmal Trainerkandidat bei Sturm Graz sein soll, vernahm Heimo Pfeifenberger auch nur aus den Medien. „Ich weiß nicht, wo dieses Gerücht herkommt. Ich hatte im letzten Monat sicher kein Gespräch mit Sturm“, meinte Salzburgs Jahrhundert-Kicker. Der somit auch nur einen „Flirt“ mit den Blackies und Sportdirektor Schicker ausschloss.

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Ich war schon in der Zeit, als Günter Kreissl Sturm-Sportdirektor war, immer wieder als Trainerkandidat im Gespräch. Nur mit mir hat keiner gesprochen.

Grödig-Trainer Heimo Pfeifenberger

Zumal er nach dem Kurzgastspiel bei Litauens Meister FK Suduva Ende Mai zu Regionalligist Grödig als Trainer und Sportdirektor in Personalunion heimkehrte. Für ihn etwas eigenartig: „Ich war schon in der Zeit, als Günter Kreissl Sturm-Sportdirektor war, immer wieder als Trainerkandidat im Gespräch. Nur mit mir hat keiner gesprochen“, ist der 53-Jährige schon genervt. „Weil es immer so ausschaut, als ob ich mich anbieten würde, was nicht der Fall ist. Darum finde ich das nicht gut.“

Neuer „Co“ für Heimo
Sein Fokus liegt bei Grödig – so holte er mit dem Tennengauer Christoph Lessacher (zuletzt bei der U12 von Red Bull) einen neuen Co-Trainer. Auch die Kaderplanung ist weit vorangeschritten. Nur eine Personalie ist noch fraglich – jene von Lukas Schubert.

Seinen 31-jährigen Kapitän dürfte er verlieren – an den Regionalliga-Favoriten FC Pinzgau. Starcoach und Ex-Europameister Christian Ziege hat sich persönlich um „Schubi“ bemüht. „Ich habe in meinem kurzen Kroatien-Urlaub einen Anruf bekommen, wir haben uns in Salzburg dann getroffen“, bestätigte Schubert. Der gestern erst seine UEFA-B-Trainerlizenzprüfung in Rif mit Erfolg abschloss, nun schnell eine Entscheidung treffen will. „Natürlich reizt mich die Aufgabe sehr“, stellt „Schubi“ klar. Einst ist er unter Pfeifenberger mit Grödig zweimal in die 2. Liga aufgestiegen – dieses Gefühl will er nun auch noch einmal mit dem FC Pinzgau erleben. Von seiner Arbeit her wäre es vereinbar: er könnte seinen 38-Stunden-Job bei der Lebenshilfe auf die Hälfte reduzieren.

Herbert Struber
Herbert Struber
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