Für Bergretter

Neue Leitstelle kostet die Gemeinde gar nichts

Salzburg
27.01.2026 08:00

Uttendorf bekommt bald eine neue Zentrale für die Bergretter: Der findige Ortschef ging bei der Finanzierung ungewohnte Wege. Die Einsatzkräfte freuen sich auf den dringend benötigten Bau. 

Das hat Seltenheitswert! Uttendorf errichtet eine neue Bergrettungszentrale – und zahlt dafür nichts. Aber zurück zum Anfang: Der Pinzgauer Ort wollte eigentlich die neue Leitstelle gemeinsam im neuen Feuerwehrhaus bauen. Lange hat man herumgeplant. Doch es sei sich von den Kosten her einfach nicht ausgegangen, erklärt Ortschef Hannes Lerchbaumer gegenüber der „Krone“.

Dafür hat die Gemeinde eine andere Lösung ins Auge gefasst: Das Sportheim ist durch das Hochwasser 2021 massiv in Mitleidenschaft gezogen und muss saniert werden. Zwei Jahre an Planungen später steht jetzt fest: Die umfassende Sanierung und Neueinrichtung der Bergrettungsleitstelle gemeinsam mit dem Sportheim ist möglich und wird mit Gesamtkosten in Höhe von 835.000 Euro beziffert.

Uttendorfs Bürgermeister Hannes Lerchbaumer ist zufrieden.
Uttendorfs Bürgermeister Hannes Lerchbaumer ist zufrieden.(Bild: Kerstin Jönsson)

Und das wirklich Gute daran: Die Gemeinde hat durch die Unwetter-Schäden noch Gelder aus dem Katastrophenfonds ausstehend. Gemeinsam mit Geld aus dem Gemeindeausgleichsfonds, mit Bundesmitteln aus dem kommunalen Investitionsprogramm (KIP) und durch die Sportstättenförderung des Landes sind quasi alle Kosten des Baus gedeckt. Der Beschluss hierzu fiel am Montagabend bei der Sitzung der Uttendorfer Gemeindevertretung.

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Wir sehen das Ganze sehr positiv – vor allem nach der jahrelangen Suche. Die Lage ist ideal, es gibt einen Hubschrauberlandeplatz beim Sportplatz.

Franz Waltl, Bergrettung

„Wir haben uns mit der Bergrettung und den Sportlern abgestimmt und eigentlich die beste Lösung für alle gefunden“, ist sich Lerchbaumer sicher.

Doch was sagt die Bergrettung zum Plan? Ortsstellenleiter Franz Waltl schildert: „Wir sehen das Ganze sehr positiv – vor allem nach der jahrelangen Suche. Die Lage ist ideal, es gibt einen Hubschrauberlandeplatz beim Sportplatz.“

Zudem ist das Gebäude durch umfassende Hochwasserschutzmaßnahmen nicht mehr gefährdet, unterzugehen. Der Bau soll heuer noch starten. Die Gemeindevertretung hat das Projekt am Montagabend abgesegnet. Nun braucht es nur noch die Förderzusagen.

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