27.06.2020 11:00 |

Fußball

Für Pichler ein Tor fürs Selbstvertrauen

In den letzten zwei Bundesliga-Partien war Benni Pichler bei der Wiener Austria gesetzt, erzielte gegen Tirol den Siegtreffer. Der 22-jährige Salzburger mit „atypischem Bildungsweg“ ohne Ausbildung in einer Fußball-Akademie darf nun wieder von Europa träumen, will auch am Samstag gegen St. Pölten glänzen.

Gneis, Anif, Grödig, Klagenfurt – und seit dieser Saison Austria Wien. Das war der ungewöhnliche „Bildungsweg“ von Benni Pichler, der keine Fußball-Akademie durchlief, sich in seiner ersten Bundesliga-Saison aber immer mehr behaupten kann. In den letzten zehn Partien kam der Salzburger stets zum Einsatz, in dieser Zeit gab es nur eine Niederlage für Violett. Und in den letzten zwei Partien war er bei Coach Ilzer sogar in der Stammformation gesetzt.

Ziel: Nach und nach zum Stammspieler entwickeln

Der 22-Jährige dankte es beim 2:1 in Tirol mit Assist und Siegtor, war auch beim 2:0 gegen die Admira Aktivposten. Die Hoffnung besteht, dass Samstag gegen das abstiegsbedrohte St. Pölten Einsatzminuten dazukommen. „Ziel ist es, mich nach und nach zum Stammspieler zu entwickeln“, betont Pichler. Das Tor gegen Tirol, sein drittes in dieser Saison, gab ihm einen Schub. „Das war wichtig fürs Selbstvertrauen. Nach der herausfordernden Corona-Phase fühle ich mich gut in Form.“

Internationaler Startplatz kann Saison retten

Er will dazu beitragen, dass die Austria nach (gerechtfertigter) Kritik nun die Saison mit einem internationalen Startplatz retten kann. Platz eins in der Quali-Gruppe und das Heimrecht im Play-off-Halbfinale um ein Europacup-Ticket könnte man sich schon heute sichern. Macht Violett einen Punkt mehr als Altach in Tirol, ist das erste Ziel erreicht. Jedoch hat die Austria gegen St. Pölten (drei Remis) heuer nie gewonnen. Nach vier Siegen in Serie hat die Ilzer-Crew aber eine „geschwollene Brust“.

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Ich will mich ständig weiterentwickeln, um ein konstant gefährlicher Offensivspieler zu werden. Der Rest kommt dann von selbst.

Benedikt Pichler, Austria Wien

„Das große Ziel ist, international zu spielen“, sagt Pichler. Der zu Saisonstart bei Austria-Satellit Young Violets in der 2. Liga Praxis sammelte, im Dezember eine Schraube aus seinem Mittelfuß („Ein Andenken an meine Klagenfurt-Zeit“) entfernen ließ. Seither geht’s bergauf, lässt er sich durch Corona nicht bremsen. „Ich will mich ständig weiterentwickeln, um ein konstant gefährlicher Offensivspieler zu werden. Der Rest kommt dann von selbst“, sagt Benni.

Herbert Struber
Herbert Struber
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