26.06.2020 14:00 |

Behindertenrechte

Kärntens steiniger Weg zur barrierefreien Welt

Schon 2013 hat sich Kärnten verpflichtet, die UN-Behindertenrechtskonvention umzusetzen, die Chancengleichheit für jeden Menschen vorsieht. Bis das Ziel einer barrierefreien Welt erreicht ist, dauert es noch - doch mit 123 Millionen Euro Budget und einem neuen Ausschuss ist Kärnten zumindest auf einem guten Weg.

120 Arbeitsgruppensitzungen in sieben Jahren hat es gebraucht, um einen Etappenplan mit neun Leitlinien und 76 Einzelmaßnahmen zu erstellen. Vorwiegend geht es um umfassende Barrierefreiheit, um selbstbestimmtes Wohnen, Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und berufliche Karriere.

„Kärnten möchte beispielhaft vorangehen, wenn es darum geht, beeinträchtigten Menschen ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen“, sagt Sozialreferentin Beate Prettner. Darum wurde auch das Budget der Behindertenhilfe um zwölf Prozent erhöht. Damit das Geld auch im Sinne der Betroffenen verwendet wird, wurde ein weisungsfreier Monitoringausschuss installiert, der darüber mit fachlicher Expertise wacht.

Als Vorsitzender fungiert Ernst Kocnik, Stellvertreterin ist Michelle Struckl, beide mit langjähriger Erfahrung im Behindertenwesen in Kärnten. Kocnik: „Inklusion erhält durch diesen Ausschuss einen zusätzlichen Booster.“

 Kärntner Krone
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